Schlagwort-Archive: Third Places

Höre: Nicolas Jaar

5. Januar 2015: Heute diese wunderschöne Stimme gefunden: Nicolas Jaar – „And I Say“ ft. Scout Larue (Tochter von Bruce Willis) and Will Epstein:

Und hier ein schönes Foto von Scout Larue:

scout-larue

© Twitter Scout Larue Willis, Bildquelle: Cosmopolitan Staragora

3. August 2014: Sitze mit ein bischen Arbeit Sonntag Abend im Zweifreude und frage nach der guten Musik die läuft: Nicolas Jaar -sehr geil, sehr entspannt:

Nicolas Jaar ist ein chilenischamerikanischer Musiker, hier seine Website und hier der Wikipedia-Eintrag.

https://i0.wp.com/www.0711blog.de/wp-content/uploads/2013/10/Nicolas-Jaar.jpg

Quelle für diese Foto von Nicolas Jaar: www.071blog.de

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Abstecher nach Kopenhagen auf meiner Reise nach Schweden

Aus „Freitritt“ dem Radblog der Wiener Zeitung ein Artikel über den dänischen Architekten und Stadtplaner Jan Gehl (Hinweis für einen Abstecher nach Kopenhagen auf meiner Reise nach Schweden):

Seit dem Jahr 1962 wird Kopenhagen in eine Stadt für Fußgänger umgebaut. „Als wir damit begonnen haben, wurde eingewendet: Die Dänen würden immer Auto fahren und es sei zu kalt, um im Freien zu sitzen. Straßencafés seien etwas für die Italiener.“ Mehr als 50 Jahre später sei Kopenhagen, was die Zahl der Schanigärten angeht, italienischer als jede italienische Stadt.

https://i0.wp.com/www.wienerzeitung.at/_em_daten/_cache/image/wzo/0xUmFuZG9tSVZ6NDZpMGt2a/jrz2rrJ5xzLGQltljocTH0F5Gf+fiO3REHFuPk/XPtbM6y6ObMTDjlvwkR/QQNvypFWaMM102q15PeLwZMgN1wr7HxGw8TVg==.jpg

Frieden durch Faulheit – Der erste Eintrag

Habe einen neuen Blog begonnen, um die Materialien für meinen Ratgeber „Frieden durch Faulheit – Mehr Zeit, Mehr Geist, Mehr Lebensfreude“ (Arbeitstitel) zu sammeln, zu strukturieren und zu veröffentlichen.  Ich möchte einen Verein gründen, ein Buch schreiben und diesem eine CD-Kompilation mit Musik zum Thema beilegen. Meine Zielgruppe bin ich selbst und alle, die freiberuflich oder festangestellt manchmal das Gefühl haben, das Leben rauscht an Ihnen vorbei und sie bräuchten mal wieder Urlaub.  Meine Devise soll sein: „Ein Leben zu leben, von dem ich keinen Urlaub brauche.“

Der Münchner Publizist und Journalist Christian Schütze hat 1990 in einer Ausgabe des Magazins Geo einen Artikel mit dem Titel „Frieden durch Faulheit“ veröffentlicht. Titel und Inhalt haben mich nachhaltig beeindruckt (damals bedeutete dass den direkten Weg zum Kopierer um den Artikel an Freunde zu verteilen und zu senden). Am 22. Juli 1990 hatte ich mit Rosy E. die Idee zu einem Verein „Frieden durch Faulheit“, der sich der geheimen Sehnsucht nach Faulheit „aktiv“ widmen sollte.

Christian Schütze schrieb in dem Artikel unter anderem: „Der dem Menschen von Natur aus angemessene Zustand ist nicht der Achtstundentag, sondern die Nichtarbeit. Die Ausbreitung des heutigen Typs von Homo Sapiens über die Erde begann vor etwa 40 000 Jahren, der Arbeitszwang ist erst 4000 Jahre alt – ein Folge unkluger Vermehrung. Die Verklärung der Arbeit zur heiligen Pflicht, der Irrtum, daß der Mensch den Sinn seines Lebens arbeitend erfahre, ist noch kein 2000 Jahre alt.“

Welche Themen hier angesprochen werden, wird sich zeigen, auf jeden Fall werde ich die Orte in meiner Stadt und an anderen Stellen vorstellen, wo ich mich zum Arbeiten und Nichtstun wohl fühle (die vom Soziologen Ray Oldenburg so genannten: „Third Places – Cafés, Coffee Shops, Bookstores, Bars, Hair Salons and other Hangeouts at the Heart of a Community”. Dazu bei Commercial Communities: „Oldenburg nannte solche Treffpunkte “third places”, neben und zwischen dem eigenen Zuhause als “first place” und der Arbeit als “second place”, und begriff sie als unverzichtbare Verbindungsglieder, deren privilegierte Aufgabe es ist, zwischen Individuum und Gesellschaft zu vermitteln, und die zugleich ein „soziales Zuhause“ anbieten, wo man sich jenseits von Familie und Arbeitsplatz in Anwesenheit von anderen aufgehoben und geborgen fühlen kann.“).

Ich schreibe das in Darmstadt, in der kleinen Bibliothek im Prettlakschen Haus, die über den Prinz-Georg-Garten zugänglich ist. Hier stehen drei Tische mit je vier Stühlen, auf drei Seiten Bücherregale und eine Fensterseite mit Blick in den wunderschönen Prinz-Georg-Garten. Den Raum betritt man über einen Teppich mit einem großen hessischen Löwen, der den Dreck von den Schuhen aufnimmt (!).  Sehr ruhige, entspannte Stimmung, ab und zu kommen Leute zum Büchergucken. Es gibt hier keine Toilette, kein Wasser, kein Strom, nur den Raum, Tische, Stühle und die Bücher. Sehr angenehm. Öffnungszeiten: März – Oktober täglich von 07.00 bis 19.00 Uhr, November – Februar täglich von 08.00 bis 17.00 Uhr.

Besonderer Tipp: In der Gärtnerei nebenan kann man Pflanzen und Gemüse aus dem ehemaligen Großherzoglichen Garten kaufen.

Meine "Third Places" in Darmstadt

Bei Holm Friebe und Sascha Lobo: Wir nennen es Arbeit: Die Digitale Bohème oder: Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung von dem amerikanischen Soziologen Ray Oldenburg gelesen und dort dem Begriff der Third Places:

Cafés, Coffee Shops, Bookstores, Bars, Hair Salons and other Hangeouts at the Heart of a Community”. Dazu bei Commercial Communities: „Oldenburg nannte solche Treffpunkte “third places”, neben und zwischen dem eigenen Zuhause als “first place” und der Arbeit als “second place”, und begriff sie als unverzichtbare Verbindungsglieder, deren privilegierte Aufgabe es ist, zwischen Individuum und Gesellschaft zu vermitteln, und die zugleich ein „soziales Zuhause“ anbieten, wo man sich jenseits von Familie und Arbeitsplatz in Anwesenheit von anderen aufgehoben und geborgen fühlen kann.

Im Rahmen meiner unermüdlichen Bemühungen, mein Leben und meine freiberufliche Arbeit zu meistern, habe ich heute am 9. August auf dem Notebook meines Sohnes und im Carpe Diem in Darmstadt sitzend diesen Blog eröffnet und beginne damit, meine mir hier in Darmstadt wichtigen „Third Places“ zu sammeln. Für andere und für mich zur Erinnerung, wenn mir zu Hause in meinem Büro, die Daten und Projekte auf den Kopf fallen und mir so „den Weg“ versperren.

Bistro Carpe Diem, Schuknechtstraße 1, 64289 Darmstadt, 06151 79181. Angenehm zum Arbeiten und bei Bedarf nachmittags in der Sonne sitzen. Freier, gesicherter WLAN-Zugang, von der Bedienung bekommt man auf Nachfrage den Schlüssel.

Tischtennisplatte hinterm Haus des Verein Aktivspielplatz Herrngarten im Herrngarten Darmstadt. Gut zum Spielen, Mitspielen und zugucken. Johannes und Julia hatten uns dort die Idee eines regelmäßigen Tischtennis-Rundspiel-Treffens beschrieben, mal sehen, was draus wird. Mittlerweile gibt es dazu den Weblog Location Tischtennis.

Stadtbibliothek Darmstadt: Große Bachgasse 2, habe ich noch nicht ausprobiert, aber scheint mir ein wunderbarer Platz zum ruhigen Arbeiten am PC zu sein.

Die kleine Bibliothek im Prettlakschen Haus, das über den Prinz-Georg-Garten zugänglich ist. Öffnungszeiten: März – Oktober täglich von 07.00 bis 19.00 Uhr November – Februar täglich von 08.00 bis 17.00 Uhr Besonderer Tipp: Verkauf von Pflanzen und Gemüse aus dem ehemaligen Großherzoglichen Garten.

Mondo Deli Bistro in der Grafenstrasse 31. Wunderbares, entspanntes Bistro mit leckerem asiatischem Essen und WLAN-Zugang, an der Theke nach dem Schlüssel zum WLAN-Netz fragen.