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Chin Meyer erklärt die Finanzkrise anhand von Fusel-Anleihen: Einleuchtend und witzig!

Gefunden beim Schockwellenreiter

Kommentar zum Film von moxigen bei youtube: Chin Meyer hat den Nagel auf den Kopf getroffen!! Alkohol ist genauso eine Droge wie Geld. Der einzige Unterschied ist, dass Geld nur psychisch abhängig macht. Wenn man Geld hat, will man immer mehr, immer mehr, immer mehr… Genau so ist es mit Drogen. Man bekommt nie genug.

David Cooper über Sucht

Sucht bedeutet wesentlich, mit der eigenen Freiheit russisches Roulette zu spielen. Überlebt man das erste Mal, ist es, um das mindeste zu sagen, wichtig, sobald als möglich die Entscheidung zu treffen, den Abzug nicht weiter zu bedienen. … Bei der Sucht entsteht die Veränderung nicht aus der analytischen Einsicht, sondern durch die intentionale Veränderung der eigenen Praxis, der Veränderung seines Lebens im richtigen Kontext. … Manche Drogenabhängigkeiten mögen in der Tat Sicherheitsvorkehrungen sein, die auf ein Bleiben in der Welt gezielt sind oder auf die Aufrechterhaltung eines minimalen Kontakts mit der normalen Welt. Zigaretten (und Alkohol und andere Drogen) können wie Nabelschnüre sein zwischen der normalen Welt und einem Selbst, das sie transzendieren möchte, vor der Freiheit des Überschreitens aber Angst hat. (David Cooper, Von der Notwendigkeit der Freiheit, Frankfurt, 1976,  Stroemfeld Verlag)

Alkohol zur Herstellung von Vetrautheit bei Familienfesten

Zur Herstellung von Vertrautheit bei Familienfesten musste oft Alkohol herhalten, desgleichen zur Eingliederung in eine Männerrunde im Wirtshaus und zum Ersatz für fehlendes Selbstwertgefühl. Quelle: Irene Franken; Köln – Der Frauen Stadtführer, Kiepenheuer & Witsch, Köln 1995, dort unter der Überschrift „Anti-Alkohol-Bewegung“, S.112