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Abstecher nach Kopenhagen auf meiner Reise nach Schweden

Aus „Freitritt“ dem Radblog der Wiener Zeitung ein Artikel über den dänischen Architekten und Stadtplaner Jan Gehl (Hinweis für einen Abstecher nach Kopenhagen auf meiner Reise nach Schweden):

Seit dem Jahr 1962 wird Kopenhagen in eine Stadt für Fußgänger umgebaut. „Als wir damit begonnen haben, wurde eingewendet: Die Dänen würden immer Auto fahren und es sei zu kalt, um im Freien zu sitzen. Straßencafés seien etwas für die Italiener.“ Mehr als 50 Jahre später sei Kopenhagen, was die Zahl der Schanigärten angeht, italienischer als jede italienische Stadt.

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Scheitern wäre ein Erfolg

Schon am 7.12.2009 hatte ich bei Spiegel-Online einen „Essay zu Kopenhagen“ von Bjørn Lomborg gefunden: Scheitern wäre ein Erfolg. Habe ich mit großer Neugierde gelesen, hier ein Auschnitt aus dem 2. Teil: Politiker überbieten sich in phantasiereichen Versprechen

Wichtig ist, das Geld nicht dafür zu verschwenden, die heutigen, uneffizienten Alternativtechniken ein wenig aufzupeppen. Einen anschaulichen Fall dazu bietet gerade Deutschland: Riesige Geldmengen werden dort aufgewendet, um winzige Mengen Kohlendioxid mit Solarkraft einzusparen. 716 Euro lassen es sich die Deutschen kosten, um mit den Solar-Panels eine Tonne Kohlendioxid-Emission zu vermeiden – und ersparen dem Planeten Erde damit einen geschätzten Schaden von vier Euro. Der maximale Effekt des gesamten deutschen 53 Milliarden Euro teuren Solarförderungsprogramms ist es, die globale Erwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts um eine Stunde aufzuschieben. Ein imposantes Beispiel für eine Politik, die sich gut anfühlt, aber rein gar nichts bringt.