Archiv der Kategorie: Musik

Tanzmusik: „Vitamin C“ von Can und noch eine Notiz zum Alter

Update: Ab 15. März 2019 betreibe ich meinen privaten Blog unter der
Domain www.asperda.de. Dort sind auch alle alten Beiträge aus diesem Blog zu finden. Die Domain war lange nicht frei, jetzt habe ich sie. Hier schreibe ich nichts mehr und lösche den Blog, wenn ich auf der neuen Seite die Videos aktualisiert habe. Die funktionieren nämlich nicht mehr nach Export/Import.

Habe mir bei Netflix die grandiose Serie „The Get Down“ angeschaut und dort läuft im Hintergrund auch „Vitamin C“ von Can, gesungen von Damo Suzuki:

Wunderbarer Song zum Tanzen. Hier die Lyrics:

Her daddy got a big aeroplane,
Her mommy holds all the family cash,
A beautiful blows, I stay at the corner,
She is living in and out of tune.
Hey you,
You’re losing, you’re losing, you’re losing, you’re losing your vitamin C.
Hey you,
You’re losing, you’re losing, you’re losing, you’re losing your vitamin C,
Your vitamin C.
And at Christmas riding on her pony
Or she is stepping on the pigman’s head,
A beautiful blows, I stay at the corner,
She is living in and out of tune.
Hey you,
You’re losing, you’re losing, you’re losing, you’re losing your vitamin C.
Hey you,
You’re…

 

Und noch eine Notiz zum Thema Alter. Der geniale Zeichner und Illustrator Tomi Ungerer ist gestorben und in der Hamburger Morgenpost erzählt der große Fotograf Günter Zint von seiner Freundschaft mit Ungerer: „Mach mal ein Foto“, sagte der Künstler, als Zint ihn vor ein paar Jahren in Straßburg besuchte, hielt sich einen Föhn an den Kopf, grinste schelmisch und erklärte: „Wenn ich mal tot bin, gibst du das an die Presse und die sollen schreiben: „Tomi hat sich mit seinem Föhn erschossen.“ Günter Zint muss lachen bei der Erinnerung: „Tomi war ein alt gewordener Lausbub, der hat sein Leben lang über alles Witze gemacht, auch über seinen Tod.“

Der Klick auf den Link zur MoPo führt auch zu dem Foto mit Föhn.

Werbeanzeigen

Tommi Stumpff – Zu spät Ihr Scheisser, zu spät

Alte Musik. Immer noch ein geiles Lied: „Zu Spät“ von der Platte „Zu spät Ihr Scheißer. Hier ist: Tommi Stumpff“. Immer noch zum laut hören und dazu tanzen:

Und ein schönes Plattencover. Leider habe ich die Platte im letzten Jahr großherzig an einen jungen DJ im Café Bellevue verschenkt (zusammen mit allen anderen Schallplatten), was ich heute bereue.

Tommi Stumpff war 1978 Gründungsmitglied der Düsseldorfer Punk-Band KFC.

Und hier ein Interview mit ihm vom Juni 2002: „Wir waren damals jugendliche, unausstehliche Arschlöcher, die keinem Streit aus dem Wege gegangen sind. Mehr nicht!“

Bücher lokal kaufen und analog lesen, Musik dazu online

Zum neuen Jahr habe ich mir zwei Bücher gekauft:

Leslie Jamison, Die Klarheit. Alkohol, Rausch und die Geschichten der Genesung

Bas Kast, Der Ernährungskompass, Das Fazit aller wissenschaftlichen Studien zum Thema Ernährung

Im letzten Jahr habe ich im Darmstädter „Haus für Industriekultur“ in der Werkstatt des Schriftgießers Rainer Gerstenberg fotografiert. Danach bin ich auf den Aufsatz „Warum es Arno Schmidts Texte nicht als E-Book gibt“ von Friedrich Forssman gestoßen, der mir aus dem Herzen spricht. Her ein Foto des abgegriffenen Taschenbuchs, daß ich gerade wieder entdeckt habe und erneut zusammen mit meinen alten Anstreichungen lese:

Thomas Pynchon, Die Enden der Parabel

Erstaunt, wie lange ich brauche, um diesen einen Post fertig zu bekommen. Das Buch fotografieren, die Datei runterechnen, die Buchtitel recherchieren und verlinken (auf die Verlage, Webseiten oder zu Wikipedia, keinesfalls zu Amazon oder ZVAB). Tee holen, ablenken lassen und Neues finden, zum Beispiel den Hinweis auf die Hörbuchfassung von Pynchons Buch, die 2020 fertig werden soll: „Thomas Pynchon, schwärmt der Hörspielregisseur Klaus Buhlert, sei „einer der wenigen Autoren, die schreiben, was man nie erfährt“. Vor allem in seinem radikalsten Roman „Die Enden der Parabel“, dieser Bibel der Pop- und Postmoderne aus dem Jahr 1973, gibt es viele surreale Zusätze zur überlieferten Erfahrungswelt. Die Handlung spielt 1944/45 in London und im kriegszerstörten Deutschland, der „Zone“. Und jetzt auch im Studio 10 des Deutschlandfunks in Berlin.“ Quelle: faz.net am 6.1.2019

Währenddessen höre ich diese Musik „Tommy Guerrero – Road to Knowhere“:

und weil es so lange dauert (bis zur Veröffentlichung sind 60 Minuten vergangen) noch das hier „Tommy Guerrero – Perpetual“:

Neue Musik aus dem Auto und aus dem Bellevue

Sehr praktisch: Shazam, die App, die mir sagt, was gerade für Musik läuft. Hier einiges, was ich die letzten Tage im Bellevue und auf der Fahrt mit E. nach Köln im Radio (Eine Entdeckung war der Sender AFN – The Eagle, gibt´s aber nur noch online) entdeckt habe:

Pupkulies & Rebecca „burning boats“ A1 masomenos rmx // RC 23

Pupkulies & Rebecca – The End (Original Mix)

Website Pupkulies & Rebecca
Wikipedia über Pupkulies & Rebecca
Soundcloud Pupkulies & Rebecca


Jane Birkin & Brian Molko – Smil

Jane_Birkin_66ème_Festival_de_Venise

Jane Birkin

Website Jane Birkin
Wikipedia über Brian Molko
Interview mit Brian Molko

Und das ist wirklich sehr geil, wir haben uns beim Autofahren ungläubig angelacht (und da kannten wir das Video noch nicht):

Die Orsons – „Schwung in die Kiste“ (Official Version)

Website Die Orsons
Wikipedia über die Orsons

und das ist schon eine Weile her (gefällt mir aber immer noch):

Materia: Kids

SEEED ist geil und Friedrich Lichtenberg ist SUPERGEIL

Erstmal was zu meiner begeisterten Nutzung des Adjektivs „geil“, die hier im öffentlichen Raum nie sexuell konnotiert ist. (Gib mal das Wort in der Suche dieser Seite ein, vor allem Musikvideos wirst Du finden). „Die Grundbedeutung des Wortes findet sich bereits im Althochdeutschen geil. Damals war das Wort »geil« vor allem auf die Natur gemünzt …“ Der ganze Absatz zur Herkunft bei Wictionary:

Herkunft: mittelhochdeutsch geil, althochdeutsch geil, germanisch *gaila- „lustig, lüstern“. Das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt. Die Grundbedeutung des Wortes findet sich bereits im Althochdeutschen geil. Damals war das Wort »geil« vor allem auf die Natur gemünzt, wovon noch die „Geilstelle“ erzählt – Wiesenflecken zum Beispiel, die besonders dicht und grün bewachsen sind. Verwandte Worte gibt es in vielen germanischen sowie einigen baltischen Sprachen, wobei die Bedeutungen erheblich variieren. So beispielsweise altenglisch gal (lustig, lüstern), altnordisch geiligr (schön), gotisch gailjan (erfreuen), lettisch gails (wollüstig) und litauisch gailùs (beißend, scharf). Eine einheitliche zugrundeliegende Form ist umstritten. Diskutiert wird aber die Ableitung aus einer indogermanischen Wurzel *ghei- mit der Grundbedeutung »verlangen, begehren«, aus der sich auch Geier und Geiz ableiten ließen.

Hier nun der eigentliche Anlaß für diesen Post: Ich war im Sommer mit meinem Sohn beim Konzert von Seeed in Bensheim und habe gerade dieses Video vom Seeed-Ferropolis-Konzert gefunden und Gänsehaut bekommen- GEIL:

Werde hier sicher noch einige Seeed-Videos ergänzen, denn Seed sind wirklich Geil.

Und UNBEDINGT hierher gehört das schöne, wirklich supergeile Lied und Video von Friedrich Lichtenberg „Supergeil“: