Archiv der Kategorie: Männer

Tommi Stumpff – Zu spät Ihr Scheisser, zu spät

Alte Musik. Immer noch ein geiles Lied: „Zu Spät“ von der Platte „Zu spät Ihr Scheißer. Hier ist: Tommi Stumpff“. Immer noch zum laut hören und dazu tanzen:

Und ein schönes Plattencover. Leider habe ich die Platte im letzten Jahr großherzig an einen jungen DJ im Café Bellevue verschenkt (zusammen mit allen anderen Schallplatten), was ich heute bereue.

Tommi Stumpff war 1978 Gründungsmitglied der Düsseldorfer Punk-Band KFC.

Und hier ein Interview mit ihm vom Juni 2002: „Wir waren damals jugendliche, unausstehliche Arschlöcher, die keinem Streit aus dem Wege gegangen sind. Mehr nicht!“

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Werner Pieper, Tex Rubinowitz

Wer kennt noch den interessanten Werner Pieper?

Bei Arbeiten an meinem Projekt Schweden Revisited 1993 + 2016 bin ich auf diese sehr witzige Reiseliteratur gestoßen, die ich grinsend und neugierig verschlungen habe: Tex Rubinowitz, Rumgurken – Reisen ohne Plan, aber mit Ziel, Paralleltourismus

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Tex Rubinowitz, Rumgurken – Reisen ohne Plan, aber mit Ziel, Paralleltourismus (Foto: Rowohlt Verlag)

Er ist Mitautor des schon lange witzigsten Buches „Tex Rubinowitz / Jörg Metes: Die sexuellen Phantasien der Kohlmeisen. Listen, die die Welt erklären“, Kiepenheuer & Witsch 1996. Die Listen gabe es vor langer Zeit mal komplett online, leider finde ich das nicht mehr. Werde mir das Buch mal kaufen. Aber hier gibt es eine Auswahl der Listen. Und ein neues Listenbuch von ihm gibt es mittlerweile auch: „Die sieben Plurale von Rhabarber

The best and most ridiculous fight ever filmed

Ist am Schluss ein bischen brutal, aber als Liebhaber von Kung-Fu-Filmen generell, ist das ein merkwürdiges Schmankerl für mich.

Das ist ein Beitragsentwurf von vor einem Jahr, den ich jetzt hier veröffentlicht habe. Das werde ich mit den 20 anderen Entwürfen auch in nächster Zeit tun. Und zwar ohne gleichzeitig in Facebook, Google+ oder Twitter zu posten :-)
27. September 2016

SEEED ist geil und Friedrich Lichtenberg ist SUPERGEIL

Erstmal was zu meiner begeisterten Nutzung des Adjektivs „geil“, die hier im öffentlichen Raum nie sexuell konnotiert ist. (Gib mal das Wort in der Suche dieser Seite ein, vor allem Musikvideos wirst Du finden). „Die Grundbedeutung des Wortes findet sich bereits im Althochdeutschen geil. Damals war das Wort »geil« vor allem auf die Natur gemünzt …“ Der ganze Absatz zur Herkunft bei Wictionary:

Herkunft: mittelhochdeutsch geil, althochdeutsch geil, germanisch *gaila- „lustig, lüstern“. Das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt. Die Grundbedeutung des Wortes findet sich bereits im Althochdeutschen geil. Damals war das Wort »geil« vor allem auf die Natur gemünzt, wovon noch die „Geilstelle“ erzählt – Wiesenflecken zum Beispiel, die besonders dicht und grün bewachsen sind. Verwandte Worte gibt es in vielen germanischen sowie einigen baltischen Sprachen, wobei die Bedeutungen erheblich variieren. So beispielsweise altenglisch gal (lustig, lüstern), altnordisch geiligr (schön), gotisch gailjan (erfreuen), lettisch gails (wollüstig) und litauisch gailùs (beißend, scharf). Eine einheitliche zugrundeliegende Form ist umstritten. Diskutiert wird aber die Ableitung aus einer indogermanischen Wurzel *ghei- mit der Grundbedeutung »verlangen, begehren«, aus der sich auch Geier und Geiz ableiten ließen.

Hier nun der eigentliche Anlaß für diesen Post: Ich war im Sommer mit meinem Sohn beim Konzert von Seeed in Bensheim und habe gerade dieses Video vom Seeed-Ferropolis-Konzert gefunden und Gänsehaut bekommen- GEIL:

Werde hier sicher noch einige Seeed-Videos ergänzen, denn Seed sind wirklich Geil.

Und UNBEDINGT hierher gehört das schöne, wirklich supergeile Lied und Video von Friedrich Lichtenberg „Supergeil“:

„Ich mag mich nicht dem Materialismus verschachern, aber ich fühl mich wohl in einem Auto.“

James Simon Kunen „Erdbeermanifest. Dort das Zitat “Ich mag mich nicht dem Materialismus verschachern, aber ich fühl mich wohl in einem Auto. Einfach fahren, bewegen, dahinrollen, weggleiten von einem Ort. Nicht so sehr irgendwohin, aber irgendwoweg, sich wegbewegen, schnell fahren, während man bestimmte Songs hört. Mit anderen Wagen auf der Straße sein und sich vorstellen, wer drinsitzt und wohin sie wollen. Parken ist das Gegenteil von alldem. Ich mag einen Wagen nicht parken.”

erdbeermanifestJames Simon Kunen, Erdbeermanifest, Notizen zur Columbia Revolte, März Verlag, Darmstadt 1969

 

Wieder im Zweifreude eine Musikentdeckung gemacht: David August

David August exclusive house & disco mix

david-august-furDavid August (geboren in Hamburg, eigentlich David Nattkemper) ist ein deutscher DJ und Musikproduzent der Genres Deep House und House. Derzeit lebt er in Berlin und absolviert dort ein Tonmeister-Studium. Quelle: Wikipedia

Hier ein paar Links:
Hamburg’s young house star recently moved to Berlin. But it’s not for the reasons you may think.
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dj-david-augustHier ein Link zum Zweifreude

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