Archiv der Kategorie: Third Places

Wieder im Zweifreude eine Musikentdeckung gemacht: David August

David August exclusive house & disco mix

david-august-furDavid August (geboren in Hamburg, eigentlich David Nattkemper) ist ein deutscher DJ und Musikproduzent der Genres Deep House und House. Derzeit lebt er in Berlin und absolviert dort ein Tonmeister-Studium. Quelle: Wikipedia

Hier ein paar Links:
Hamburg’s young house star recently moved to Berlin. But it’s not for the reasons you may think.
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Andres und weitere Tischtennisplatten

Lange mit Andres K. telefoniert, der in Köln arbeitet (Postproduktion, Bildbearbeitung, Reinzeichnung), wir kennen uns aus meiner Kölner Zeit, ich müsste mal wieder nach Köln fahren. Hab hier in Darmstadt wieder einige öffentliche (Beton-) Tischtennisplatten entdeckt: Im Schulhof der Bernhard Adelung-Schule in der Vogelsbergstrasse 50 stehen zwei, im Block hinter der „Eisboutique Da Carlo“ am Riegerplatz steht eine Platte (durch die Einfahrt in der Kaupstrasse rechts vom Da Carlo gehen und dann links von der Tiefgarageneinfahrt die Treppe hoch durch das kleine Tor in den inneren Block gehen) und zwei Platten stehen hinter dem Spielplatz der in Verlängerung der Pankratiusstrasse über den Rhönring in den Bürgerpark hinein auf dem Weg zum Berufsschulzentrum (davon eine allerdings mit Löchern). Mehr Tischntennisplatten in Zukunft in dem Weblog Location Tischtennis.
Obwohl ich diese langen exakten Beschreibungen liebe, hätte ich gerne eine kleine kompakte Kamera, die mir die GPS-Daten zu einem Bild mit speichert. Bei Gelegenheit mal erkunden, was es Erschwingliches gibt (mit über 2.000 Euro zu teuer ist mir die mit „GPS-Karte und Outdoor-Schutzmantel ausgerüstete Ricoh Caplio Pro G3“, heise-online, 8.9.2005, …mehr).
Ich schreibe hier nur, wenn ich was sagen will. Dieser ganze Twitter-Facebook-Xing-WerKenntWen-Hype nervt mich da, wo die Leute alle soviel erzählen, ohne dass sie was zu sagen haben. Ich werde auf zu viele „Events“ eingeladen, weil alle „networken“ wollen. Darf ich ehrlich sein: Ich habe weder über Xing noch über eins der anderen Netzwerke je einen Kunden bekommen. Das funktioniert bei mir weiterhin über Telefon-Akquise,direkten Kontakt oder Empfehlung, das heißt, jemand der mich im wirklichen Leben kennt empfiehlt mich weiter. Meine eigene Website und mein Xing-Profil sind dann wie umfangreiche Visitenkarten, mehr nicht.

Frieden durch Faulheit – Der erste Eintrag

Habe einen neuen Blog begonnen, um die Materialien für meinen Ratgeber „Frieden durch Faulheit – Mehr Zeit, Mehr Geist, Mehr Lebensfreude“ (Arbeitstitel) zu sammeln, zu strukturieren und zu veröffentlichen.  Ich möchte einen Verein gründen, ein Buch schreiben und diesem eine CD-Kompilation mit Musik zum Thema beilegen. Meine Zielgruppe bin ich selbst und alle, die freiberuflich oder festangestellt manchmal das Gefühl haben, das Leben rauscht an Ihnen vorbei und sie bräuchten mal wieder Urlaub.  Meine Devise soll sein: „Ein Leben zu leben, von dem ich keinen Urlaub brauche.“

Der Münchner Publizist und Journalist Christian Schütze hat 1990 in einer Ausgabe des Magazins Geo einen Artikel mit dem Titel „Frieden durch Faulheit“ veröffentlicht. Titel und Inhalt haben mich nachhaltig beeindruckt (damals bedeutete dass den direkten Weg zum Kopierer um den Artikel an Freunde zu verteilen und zu senden). Am 22. Juli 1990 hatte ich mit Rosy E. die Idee zu einem Verein „Frieden durch Faulheit“, der sich der geheimen Sehnsucht nach Faulheit „aktiv“ widmen sollte.

Christian Schütze schrieb in dem Artikel unter anderem: „Der dem Menschen von Natur aus angemessene Zustand ist nicht der Achtstundentag, sondern die Nichtarbeit. Die Ausbreitung des heutigen Typs von Homo Sapiens über die Erde begann vor etwa 40 000 Jahren, der Arbeitszwang ist erst 4000 Jahre alt – ein Folge unkluger Vermehrung. Die Verklärung der Arbeit zur heiligen Pflicht, der Irrtum, daß der Mensch den Sinn seines Lebens arbeitend erfahre, ist noch kein 2000 Jahre alt.“

Welche Themen hier angesprochen werden, wird sich zeigen, auf jeden Fall werde ich die Orte in meiner Stadt und an anderen Stellen vorstellen, wo ich mich zum Arbeiten und Nichtstun wohl fühle (die vom Soziologen Ray Oldenburg so genannten: „Third Places – Cafés, Coffee Shops, Bookstores, Bars, Hair Salons and other Hangeouts at the Heart of a Community”. Dazu bei Commercial Communities: „Oldenburg nannte solche Treffpunkte “third places”, neben und zwischen dem eigenen Zuhause als “first place” und der Arbeit als “second place”, und begriff sie als unverzichtbare Verbindungsglieder, deren privilegierte Aufgabe es ist, zwischen Individuum und Gesellschaft zu vermitteln, und die zugleich ein „soziales Zuhause“ anbieten, wo man sich jenseits von Familie und Arbeitsplatz in Anwesenheit von anderen aufgehoben und geborgen fühlen kann.“).

Ich schreibe das in Darmstadt, in der kleinen Bibliothek im Prettlakschen Haus, die über den Prinz-Georg-Garten zugänglich ist. Hier stehen drei Tische mit je vier Stühlen, auf drei Seiten Bücherregale und eine Fensterseite mit Blick in den wunderschönen Prinz-Georg-Garten. Den Raum betritt man über einen Teppich mit einem großen hessischen Löwen, der den Dreck von den Schuhen aufnimmt (!).  Sehr ruhige, entspannte Stimmung, ab und zu kommen Leute zum Büchergucken. Es gibt hier keine Toilette, kein Wasser, kein Strom, nur den Raum, Tische, Stühle und die Bücher. Sehr angenehm. Öffnungszeiten: März – Oktober täglich von 07.00 bis 19.00 Uhr, November – Februar täglich von 08.00 bis 17.00 Uhr.

Besonderer Tipp: In der Gärtnerei nebenan kann man Pflanzen und Gemüse aus dem ehemaligen Großherzoglichen Garten kaufen.

Bibliothek im Prettlakschen Haus

Sitze in der kleinen Bibliothek im Prettlakschen Haus, die über den Prinz-Georg-Garten zugänglich ist. Hier stehen drei Tische mit je vier Stühlen, auf drei Seiten Bücherregale und eine Fensterseite mit Blick in den wunderschönen Prinz-Georg-Garten. Den Raum betritt man über einen Teppich mit einem großen hessischen Löwen. Sehr ruhige, entspannte Stimmung, ab und zu kommen Leute zum Büchergucken. Es gibt hier keine Toilette, kein Wasser, kein Strom, nur den Raum, Tische,Stühle und die Bücher. Sehr angenehm. Öffnungszeiten: März – Oktober täglich von 07.00 bis 19.00 Uhr, November – Februar täglich von 08.00 bis 17.00 Uhr.
Besonderer Tipp: In der Gärtnerei nebenan kann man Pflanzen und Gemüse aus dem ehemaligen Großherzoglichen Garten kaufen.

Café Salve in Darmstadt

Sitze hier abends um viertel nach neun und arbeite am Notebook, sehr angenehm, relaxte Musik, noch ein leckeres, spätes Sandwich (EUR 3,90) und dazu einen Spritz (EUR 4,00). Tagsüber bin ich auch gern hier, ein guter Platz, um sich zu verabreden oder alleine zu sitzen und zu gucken. Zeitungsangebot ist souverän spartanisch: Darmstädter Echo und die Frankfurter Allgemeine Zeitung. WLAN gibt es nur für den Chef, nicht für Gäste. Trotzdem ein guter Platz: Café Salve, Wilhelminenplatz 2, 64283 Darmstadt, Telefon: 06151 1362543

Christian Mikunda: Third Places

Christian Mikunda (Wien) ist Spezialist für dramaturgische Lösungen und hat zwei Bücher geschrieben: „Kino spüren – Strategien der emotionalen Filmgestaltung“ (1986) und „Der verbotene Ort oder die inszenierte Verführung“ (1996) zum Thema des ‚unwiderstehlichen Marketing durch strategische Dramaturgie‘. Mikunda unterrichtet an der Universität Wien und entwickelt dramaturgische Lösungen und Konzepte für Shopping Center, Museen und Brandlands. Eine seiner Spezialitäten sind ‚Lernexpeditionen‘ – minutiös vorbereitete Reisen mit vielen Stationen und Vor-Ort-Lectures, die an ‚Third Places‘ in Städten wie New York City, Las Vegas, London, Paris, Tokyo oder Wien führen. Er arbeitet zur Zeit an einem neuen Buch zum Thema ‚Third Places‘. Seine Homepage (under construction). Dank an J. für den Hinweis auf Mikunda, nachdem ich im Gespräch „Third Places“ erwähnte.