Archiv der Kategorie: Städte

Städte, die ich kenne oder mag.

Shakespeare in Bollywood: Maqbool und Omkara in Köln gesehen

Vom 30.10. bis 1.11. 2009 ein wunderschönes Wochenende in Köln verbracht, in wunderschöner Begleitung (Danke, G.). Anlass war die Sektion „Shakespeare in Bollywood“ der KunstFilmBiennale und die Ankündigung im Newsletter von Rapid Eye Movies, daß Kiran Nagarkar in die Filme einführen wird und für ein Filmgespräch zur Verfügung stehen würde.  Kiran Nagarkar (links) und ich im Cinedom in Köln am 30.10.2009Kiran Nagarkar (auf dem Foto links) ist Schriftsteller, Filmkritiker und Drehbuchautor aus Indien. Am ersten Abend lief Maqbool von Vishal Bhardwaj, eine Bollywood-Adaption von William Shakespeares „Macbeth“. Ein intensiver, schöner und schwermütiger Film, sehenswert und ungewöhnlich für das was ich bisher von Bollywood kannte.

Eine Nacht im schönen Hotel Chelsea und Frühstück im Cafe Central.

Maqbool-Trailer bei youtube:

Am Samstagabend haben wir uns mit Andrés im Indischen Restaurant „Thali“, (Engelbertstr. 9, 50674 Neustadt-Süd) verabredet. Sehr zu empfehlen, klein, freundliche Bedienung und gutes indisches Essen. Danach Omkara (auch von Vishal Bhardwaj) gesehen.

Beide Filme sind über Rapid Eye Movies auf DVD zu bekommen.

Am ersten Abend wurde das versprochene „Filmgespräch“ mit Kiran Nagarkar auf den nächsten Abend verschoben, an diesem wurde es dann abgesagt, weil es nach Filmende zu spät dafür sei. Sehr schade. Das war einer der Gründe, aus Darmstadt nach Köln zu kommen.

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Shakespeare in Bollywood, Kiran Nagarkar in Köln

Da will ich hin. Ein schöner Anlass, Köln zu sehen, einen interessanten Autoren zu hören, den ich erst kürzlich entdeckt habe, indisches Kino zu sehen UND im wunderbaren Hotel Chelsea zu übernachten:  Shakespeare in Bollywood – Das andere Bollywood.
Der preisgekrönte indische Schriftsteller, Drehbuchautor und Filmkritiker Kiran Nagarkar stellt mit zwei Filmen das »andere«, im Westen weitgehend unbekannte Bollywood vor. Sowohl MAQBOOL als auch OMKARA, beide von Regisseur und Komponist Vishal Bhardwaj, sind lose Adaptionen von Shakespeare-Dramen. Sie sind mit populären Stars besetzt, verzichten nicht auf Musikeinlagen und große Gefühle und belegen dank außergewöhnlicher Kameraführung und originellem Erzählfluss Nagarkars Ansicht, dass kommerzieller Film und filmische Qualität auch in Bollywood kein Gegensatz sein muss. Kiran Nagarkar wird in beide Filme einführen.

MAQBOOL, Mit Irrfan Khan, Tabu, Om Puri und Naseeruddin Shah. Freitag, 30. Oktober 2009, 22.30 Uhr, CINEDOM, Im Mediapark 1, 50670 Köln
OMKARA, Mit Saif Ali Khan, Kareena Kapoor, Ajay Devgan, Bipasha Basu und Vivek Oberoi. Samstag, 31. Oktober 2009, 22.30 Uhr, CINEDOM, Im Mediapark 1, 50670 Köln

Mehr Infos unter: www.kunstfilmbiennale.de
KunstFilmBiennale (Köln und Bonn vom 28. Oktober – 1. November 2009)
Und vielen Dank an Rapid Eye Movies für den Sondernewsletter mit dem Hinweis auf diese Veranstaltungen.

Istanbul

Unter dem Thema „Meine Städte“ sammle ich nicht nur Infos über die Städte, die ich besonders mag, sondern auch über Städte, die ich gerne besuchen würde, auf die ich neugierig bin. Zum Beispiel Istanbul. Wikipedia-Eintrag über Istanbul. Zur Vorbereitung auf eine Reise dorthin müsste ich mir Fatih Akins Film „Crossing the Bridge“ ansehen. Darüber Thomas Gross in einem ZEIT-Artikel „Verknallt in Istanbul“ am 9.6.2005: „Am Anfang Wasser, am Ende wieder, dazwischen ein ununterbrochener Fluss der Bilder: Vieles fließt in Fatih Akins jüngstem Film, manches sogar gegen die eigenen Strömungsvorgaben. Kühn spannt sich die titelgebende Brücke über die Meeresenge, weithin sichtbares Zeichen für die Verbindung von Orient und Okzident und nirgends so sinnfällig zu erleben wie in Istanbul, dem Grenzposten zwischen den Welten, doch Akin widmet ihr bloß einen kurzen Schwenk aus der Vogelperspektive, bevor die Kamera sich hinabstürzt.“

Eine Reise in das Innere von Wien

Gerhard Roth: Eine Reise in das Innere von Wien, Essays, Fischer Taschenbuch Verlag
Jahrelang durchforschte Gerhard Roth die licht abgewandten Bezirke Wiens. Auf seinen Streifzügen durch die Hauptstadt ließ er sich nicht vom Glanze der ehemaligen k. u. k. Residenzstadt blenden. Er suchte und fand deren realen und ihren seelischen Untergrund. Im FAZ -Magazin publizierte Roth eine Serie mit seinen Erkundungen. Er berichtet darin vom ehemaligen Hetztheater (in dem Tiere so lange aufeinander gehetzt wurden, bis sie todwund verendeten), von den Katakomben in der Inneren Stadt, von den geistesverwirrten Künstlern in der psychiatrischen Anstalt Gugging, vom ehemaligen Judenviertel in der Leopoldstadt; Roth beschreibt das stadtbekannte Männerwohnheim in der Meldemannstraße, in dem Hitler knappe vier Jahre zugebracht hat, stattet dem so genannten Narrenturm und dem Heeresgeschichtlichen Museum Besuche ab. Unversehens gerät der Band zu einem Reiseführer durch die Abgründe der österreichischen Seele.

Englische Geographie und Betonschiffe

fatmansqueeze – Ein Blog über England. Wir waren vom 18.-31. August in Südengland, Tintagel, Eden Project, 2 Tage am wunderschönen Strand von Woolacombe, in Stonehenge und in London. Mitten auf der Themse vor dem Britischen Parlament ankert ein Betonschiff (hier eine amerikanische Website zu Betonschiffen). Vielen Dank an Lutz Lehning für die Karten und vielen Tipps zu Süd-England.