Archiv der Kategorie: Darmstadt

Wieder im Zweifreude eine Musikentdeckung gemacht: David August

David August exclusive house & disco mix

david-august-furDavid August (geboren in Hamburg, eigentlich David Nattkemper) ist ein deutscher DJ und Musikproduzent der Genres Deep House und House. Derzeit lebt er in Berlin und absolviert dort ein Tonmeister-Studium. Quelle: Wikipedia

Hier ein paar Links:
Hamburg’s young house star recently moved to Berlin. But it’s not for the reasons you may think.
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Rau unter Rädern? Artikel im Darmstäder Echo

Zum Glück bin ich noch nicht unter die Räder gekommen. Klaus Honold vom Darmstädter Echo war gestern (am 20.4.2010)  hier und hat einen sehr schönen Artikel über meine Arbeit an dem Buch übers Eisenbahnmuseum geschrieben:

Rau unter Rädern – Neue Sicht auf altes Eisen

Fotografie: Der Darmstädter Christoph Rau arbeitet an einem Bildband über das Eisenbahnmuseum Kranichstein

Andere Ansichten: Fotograf Christoph Rau bei der Bildbearbeitung. Foto: Roman Grösser

DARMSTADT. Unten ist sie rot. Oben ist sie schwarz. Darüber flockt Dampf in den weißen Himmel. Nach Kindern und Katzen sind Lokomotiven das wohl beliebteste Motiv der Fotografie. Sind Sonderzüge unterwegs, säumen Heerscharen von Hobbyfotografen die Strecke. Ja, es gibt sogar eigens für die Fans organisierte und von diesen finanzierte ,,Fotozüge”, in deren Wagen niemand reist und keine Güter transportiert werden: Sie dienen allein als Lustobjekt.

Die Eisenbahnfotografie ist fast so alt wie die Eisenbahn selbst – und die feiert in Deutschland heuer ihren 175. Geburtstag. Anfangs wurden Züge ausschließlich von den Herstellern fotografiert – Dokumentation und Werbung. Erst um 1900 erweiterten sich Motive und Motivation: Züge in der Landschaft, Menschen im Bahnhof. Nach dem ersten Weltkrieg wurde an der Technischen Hochschule Darmstadt das berühmte ,,Deutsche Lokbildarchiv” aufgebaut – fotografiebegeisterte Studenten wie Hermann Maey, Carl Bellingrodt und Werner Hubert waren die Gründer dieser Sammlung, die in den späten dreißiger Jahren nach Berlin abwanderte.Der 175. Jahrestag der ersten deutschen Eisenbahnreise ist Anlass, dass nun in Darmstadt erneut eine die Eisenbahn abbildende Fotosammlung entsteht. Ihr Urheber: der Darmstädter Lichtbildner Christoph Rau (52).

Mehr Informationen zu Christoph Raus Eisenbahn-Projekt unter www.christoph-rau.de.

Doch was Rau macht, hat weder mit dem stets auf Vollständigkeit zielenden Ehrgeiz der frühen Eisenbahnberufsfotografen zu tun, noch mit dem nostalgischen Lyrismus der heutigen ferrophilen Fans. Rau verwandelt Gegenstände und ihre Oberflächen in Bilder – nicht selten so abstrahiert, dass sie sich ganz aus ihrer Umwelt lösen. Eine literarische Methode, denn wenn Dinge fremd erscheinen, erzählen sie eine neue, eine andere Geschichte als die gewohnte. Auch Menschen treten so vom Rand ins Zentrum.Raus Blickfeld ist seit Monaten das Eisenbahnmuseum Kranichstein (34). Eigentlich ein Rätsel, dass es noch keine Bildsammlung seiner Schätze gibt – ist das Museum mittlerweile doch selbst eines der größten industriegeschichtlichen Denkmale. Auf ,,offene Türen”, so Rau, sei er bei den Museumsleuten gestoßen, als er ihnen sein Projekt unterbreitete: Fotostreifzüge in alle Ecken, Winkel und Hallen, eine tendenziell unendliche Bildergalerie, die – erste Station – in ein Büchlein mit 250 Abbildungen münden soll.,,Die waren glücklich”, erinnert sich Rau. Vereinschef Uwe Breitmeier (61) lässt Rau freie Hand, so dass er auch mal nachts losziehen kann. Es gibt keine Tabus – Geschichten können eben auch Waggonruinen erzählen, die andere für Schrott halten, die von den Museumsbahnern jedoch als ,,unser Arbeitsvorrat für die nächsten tausend Jahre” bezeichnet werden. Industriehistoriker denken eben langfristig.

Werkstatt-Tür im Eisenbahnmuseum Darmstadt-KranichsteinWerkstatt-Tür im Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein, Foto: Christoph Rau

Rau und sein Darmstädter Verleger Gerd Ohlhauser (,,SURFACE BOOK“) dagegen planen in überschaubaren Etappen – ihr Buch soll zum Tag des offenen Denkmals (12. September) vorliegen, im selben handlichen Kleinformat, in dem vergangenes Jahr bereits das Vademecum ,,Stadt der Künste – 25 Jahre Kunstarchiv” erschienen ist. Raus Bilder mögen wohl manchen Eisenbahnfan irritieren. Viele aber werden erfreut das Gefühl haben, als sähen die Objekte ihrer Begierde das erste Mal.

Das Martinsviertel in Darmstadt

Ich lebe im Martinsviertel und fühl mich wohl hier, ohne dass ich bisher genau wusste, welches Gebiet damit genau bezeichnet ist. Folgende Erklärung gefunden: Das Martinsviertel umfasst das Gebiet zwischen Frankfurter Straße im Westen, Rhön- / Spessartring im Norden, Dieburger Straße im Osten und Alexander- / Zeughausstraße im Süden. Umgangssprachlich wird es in Darmstadt auch als das „Watzeverdel“ bezeichnet. Quelle…

Bibliothek im Prettlakschen Haus

Sitze in der kleinen Bibliothek im Prettlakschen Haus, die über den Prinz-Georg-Garten zugänglich ist. Hier stehen drei Tische mit je vier Stühlen, auf drei Seiten Bücherregale und eine Fensterseite mit Blick in den wunderschönen Prinz-Georg-Garten. Den Raum betritt man über einen Teppich mit einem großen hessischen Löwen. Sehr ruhige, entspannte Stimmung, ab und zu kommen Leute zum Büchergucken. Es gibt hier keine Toilette, kein Wasser, kein Strom, nur den Raum, Tische,Stühle und die Bücher. Sehr angenehm. Öffnungszeiten: März – Oktober täglich von 07.00 bis 19.00 Uhr, November – Februar täglich von 08.00 bis 17.00 Uhr.
Besonderer Tipp: In der Gärtnerei nebenan kann man Pflanzen und Gemüse aus dem ehemaligen Großherzoglichen Garten kaufen.

Tischtennisplatte im Petri-Block

Eine schöne Tischtennisplatte steht im Petri-Block. Der liegt im Martinsviertel zwischen Pankratius-, Liebfrauen-, Heinheimer und Kaupstrasse (von wo aus der einfachste Zugang ist, in der Hälfte des Blocks durch die Garage gehen). Mehrere Bänke und ein schöner Spielplatz. Mehr Tischntennisplatten in Zukunft im Weblog Location Tischtennis.

Café Salve in Darmstadt

Sitze hier abends um viertel nach neun und arbeite am Notebook, sehr angenehm, relaxte Musik, noch ein leckeres, spätes Sandwich (EUR 3,90) und dazu einen Spritz (EUR 4,00). Tagsüber bin ich auch gern hier, ein guter Platz, um sich zu verabreden oder alleine zu sitzen und zu gucken. Zeitungsangebot ist souverän spartanisch: Darmstädter Echo und die Frankfurter Allgemeine Zeitung. WLAN gibt es nur für den Chef, nicht für Gäste. Trotzdem ein guter Platz: Café Salve, Wilhelminenplatz 2, 64283 Darmstadt, Telefon: 06151 1362543

Meine "Third Places" in Darmstadt

Bei Holm Friebe und Sascha Lobo: Wir nennen es Arbeit: Die Digitale Bohème oder: Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung von dem amerikanischen Soziologen Ray Oldenburg gelesen und dort dem Begriff der Third Places:

Cafés, Coffee Shops, Bookstores, Bars, Hair Salons and other Hangeouts at the Heart of a Community”. Dazu bei Commercial Communities: „Oldenburg nannte solche Treffpunkte “third places”, neben und zwischen dem eigenen Zuhause als “first place” und der Arbeit als “second place”, und begriff sie als unverzichtbare Verbindungsglieder, deren privilegierte Aufgabe es ist, zwischen Individuum und Gesellschaft zu vermitteln, und die zugleich ein „soziales Zuhause“ anbieten, wo man sich jenseits von Familie und Arbeitsplatz in Anwesenheit von anderen aufgehoben und geborgen fühlen kann.

Im Rahmen meiner unermüdlichen Bemühungen, mein Leben und meine freiberufliche Arbeit zu meistern, habe ich heute am 9. August auf dem Notebook meines Sohnes und im Carpe Diem in Darmstadt sitzend diesen Blog eröffnet und beginne damit, meine mir hier in Darmstadt wichtigen „Third Places“ zu sammeln. Für andere und für mich zur Erinnerung, wenn mir zu Hause in meinem Büro, die Daten und Projekte auf den Kopf fallen und mir so „den Weg“ versperren.

Bistro Carpe Diem, Schuknechtstraße 1, 64289 Darmstadt, 06151 79181. Angenehm zum Arbeiten und bei Bedarf nachmittags in der Sonne sitzen. Freier, gesicherter WLAN-Zugang, von der Bedienung bekommt man auf Nachfrage den Schlüssel.

Tischtennisplatte hinterm Haus des Verein Aktivspielplatz Herrngarten im Herrngarten Darmstadt. Gut zum Spielen, Mitspielen und zugucken. Johannes und Julia hatten uns dort die Idee eines regelmäßigen Tischtennis-Rundspiel-Treffens beschrieben, mal sehen, was draus wird. Mittlerweile gibt es dazu den Weblog Location Tischtennis.

Stadtbibliothek Darmstadt: Große Bachgasse 2, habe ich noch nicht ausprobiert, aber scheint mir ein wunderbarer Platz zum ruhigen Arbeiten am PC zu sein.

Die kleine Bibliothek im Prettlakschen Haus, das über den Prinz-Georg-Garten zugänglich ist. Öffnungszeiten: März – Oktober täglich von 07.00 bis 19.00 Uhr November – Februar täglich von 08.00 bis 17.00 Uhr Besonderer Tipp: Verkauf von Pflanzen und Gemüse aus dem ehemaligen Großherzoglichen Garten.

Mondo Deli Bistro in der Grafenstrasse 31. Wunderbares, entspanntes Bistro mit leckerem asiatischem Essen und WLAN-Zugang, an der Theke nach dem Schlüssel zum WLAN-Netz fragen.