Archiv der Kategorie: Weblogs

Hinweise und Links zu meinen Weblogs

Ich blogge: Wie oft, Wozu und Womit? Und wer mein Vorbild ist.

Seit ich lesen kann, streiche ich Stellen in Büchern an und hebe interessante Zeitungsartikel auf. Und seit es Kopierer gibt (mein Vater war Graphiker und wir hatten immer die neuesten Kopierer-Modelle im Haus), habe ich Artikel und Buchseiten kopiert, um Sie mir ins Tagebuch zu kleben oder sie an Freunde zu schicken.

2004 habe ich mir die Bücher „Generation Blogger“ und „Das Blog-Buch“ gekauft und nie gelesen, aber lange schon beobachte ich das Medium Weblog und habe dann im August 2009 begonnen, meinen ersten Weblog anzulegen, zuerst bei blogger.com, weil ich sowieso meinen Google-Account habe und viele Dienste dort nutze. Dann aber hat meine Begeisterung für schöne Schriften, gute Benutzbarkeit und reichhaltige Auswahl an interessanten Vorlagen (Templates) WordPress entdeckt und dort bin ich nun.

Mein erster privater Blog, den ich im August 2009 begonnen habe, ist ein „klassischer“ (sie lesen gerade darin): „Durch das Raue zu den Sternen„, dort findet alles seinen Platz, was ich auf meinen Wegen (und Rückblicken) durch Alte und Neue Medien erwähnenswert finde. Vor allem Musik, die ich entdecke (gerade läuft von Kapelle Wlodek der Song  Black Powder von dem Sampler „Freunde Selbstgemachter Unterhaltung„).

Mein zweiter Blog Medienkompetenz + Internetverantwortung befasst sich mit allem, was mir für meine medienpädagogischen Projekte interessant erscheint zu den Themen: Computer, Internet, Medienpädagogik, Datendisziplin, Lesen, Schreiben, Lernen, Alte Medien und Neue Medien.

Dann gibt es den Weblog „Frieden durch Faulheit“ und viele andere.

Ich nutze Blogs projektspezifisch, um mir selbst einen Überblick über gefundenes und gesammeltes Material zu verschaffen und dieses dann online mir und anderen zur Verfügung zu stellen.

Was ich mir bei WordPress wünschen würde, wäre ein Werkzeug, mit dem ich einen Artikel in mehreren meiner Blogs gleichzeitig veröffentlichen kann. Begeistert war ich von meiner Entdeckung, neue Posts zeitgleich bei Twitter und Facebook zu veröffentlichen, nutze das aber nicht mehr, weil WordPress von mehreren Blogs und verschiedenen Zielen (also verschiedenen Accounts bei Facebook und Twitter) scheinbar überfordert ist.

Meine Mail an den Schockwellenreiter zu seinem Geburtstag 2003:

Gratulation von einem Unbekannten
Sehr geehrter Herr Kantel,
ich will Ihnen gratulieren, zu Ihrer Seite und Ihrem Geburtstag.
Nach Spiegel-online gilt mein zweiter Blick immer Ihrer Seite, auf die ich vor Wochen zufällig stieß (oder stiess).
Ich mag diese relaxte Mischung aus Fachwissen, Humor, Intelligenz, Freundlichkeit, Kompetenz und Privatheit sehr. Und empfinde das als dem Medium Internet sehr angemessen. Eine wunderschöne Seite zum Stöbern, Links finden, die man Freunden schicken kann (obs nun um japanische Gärten, SPAMs oder das Bio-Memory auf der Seite der Uni Halle geht, das man sein Sohn so gerne spielt und seinen Freunden zeigt) und zum Lachen.
Wirklich bemerkenswert (schon alleine der NAME der Seite).
Alles Gute für die nächsten fünfzig Jahre.
Mit freundlichen Grüßen, Christoph Rau

Natürlich hat er mir nett geantwortet.

Immer noch lese ich in Büchern, streiche ich Stellen an und hebe interessante Zeitungsartikel auf. Und immer noch interessiere ich mich für Alte und Neue Medien, weil es überall Schätze zu entdecken und Müll zu ignorieren gibt.

Diesen Text habe ich am 20. August 2010, also vor zwei Jahren begonnen und heute veröffentlicht, weil ich beim Schockwellenreiter das gelesen habe: Geile Idee: Beck Hansens neues Album erscheint nicht auf CD oder zum Download, sondern lediglich als Notenbuch.

Fragen und Antworten zu Weblogs

Stefan Buchner hat ein hilfreiches Weblog-FAQ zusammengestellt, dort zum Besipiel eine Antwort auf die Frage:

Was heisst Blogroll? Eine Blogroll ist eine Liste mit Links zu anderen Weblogs. Sie lässt sich in vielen Weblog-Tools erstellen und pflegen oder die Funktion wird von Services bereitgestellt.
Mit der Link-Liste zeigt der Betreiber, welche Quellen er selber liest und trägt gleichzeitig zur Verknüpfung von Informationen bei.

Weblog-FAQ von Stefan Buchner.

The Knife – Pass me on

In  dem sehr interessanten Weblog artifarti.de habe ich dieses Video von „The Knife“ und den ausführlichen Text dazu gefunden. Es gefällt mir, wenn ich in einem Weblog (oder einem Buch) stöbere und garnicht aufhören kann. Das ist dann gut und ich kaufe das Buch (oder zitiere den Blog – diesen demnächst sicher auch nochmal mit dem Text über „Unendlicher Spass“ von David Foster Wallace):

Begonnen sei dieser zweiteilige Blick auf einen wichtigen Mann zeitgenössischer Musikvideokunst mit seinem vielleicht wegweisendsten Werk:  Das schwedische Geschwisterduo The Knife hat im Jahr 2003 selber die Ausgangsidee zu dem Musikvideo Pass This On, die ihr regieführender Landsmann Johan Renck so subtil umzusetzen weiß, dass eines der besten Musikvideos des letzten Jahrzehnts entsteht.

Eine attraktive Dame singt aufreizend-lasziv auf melancholische Steeldrums und elektronische Beats – nicht in einem Club, sondern in dem aggressiven Umfeld einer morbide ausgestatteten Clubhütte; Durch die unfesten Kamerabewegungen meint man selbst ein Gast unter den abweisend Blickenden zu sein, in deren Gesichtern die Spannung zwischen Sängerin und Zuhörer eingraviert scheint. Doch einer kann den offensichtlichen Reizen und auffordernden Blicken der blonden Sängerin nicht widerstehen. Er läuft auf sie zu, beginnt zu tanzen, wie elektrisiert stets den direkten Augenkontakt haltend. Die Stimmung kippt. Auf einmal stehen auch andere Zuschauer auf, tanzen miteinander. Selbst der zunächst skeptisch dreinblickende kahlrasierte Freund des ersten Tänzers setzt zu einer Art Deathdance in Richtung Tanzfläche an; Musik als Liebeserklärung und gleichsam Mittel zur Völkerverständigung.

Wieso aber bleibt eine Frau anscheinend entgegen des Videokonzepts unter den Zuhörern sitzen? mehr…

Guerilla-PR ist nicht kriegerisch

Günter Bentele, Professor für  Öffentlichkeitsarbeit/PR an der Universität Leipzig, spricht im Interview über den Einfluss von Guerilla-PR auf die journalistische Arbeit.

Um die besondere Aufmerksamkeit der Medien auf sich zu lenken, setzen Unternehmen auf Guerilla-PR. Eine aggressive Strategie?

Günter Bentele: Nein, ganz im Gegenteil. Anders als der Begriff vermuten lässt, hat Guerilla-PR nichts Kriegerisches an sich. Es ist vielmehr eine kreative und innovative Kommunikationsstrategie, die mit Überraschungseffekten arbeitet, gleichzeitig aber wenig kostet. Zum Beispiel ein nackter Mann, der unerlaubt über ein Fußballfeld rennt, eine Markenbotschaft auf dem Rücken. Oder ein kilometerlanger blauer Strich auf der Straße, der da nicht hingehört, aber zu einer Ausstellung des lokalen Museums führt.

Welche Kampagnen haben besonders viel mediales Interesse bewirkt?

Bentele: Zum Beispiel das „Blair Witch Project“, bei dem Studenten angeblich in einem Hexenwald verschwunden sind. Oder die umstrittene und initiierte Organspendenshow in den Niederlanden im Mai 2007. Solche Aktionen geben Ethikräten Anlass, über Sinn und Unsinn zu diskutieren. mehr…

Quelle:  Weblog „Der blinde Fleck“, Weblog der Initiative Nachrichtenaufklärung:  „Wir suchen nach den blinden Stellen der Medienlandschaft.“ Mehr über die Initiative Nachrichtenaufklärung finden Sie unter www.nachrichtenaufklaerung.de.

Bloggen mit WordPress

Seit September letzten Jahres (glaube ich) blogge ich jetzt mit WordPress, nicht täglich und dazu auf verschiedenen Blogs für verschiedene Projekte (dazu der Menüpunkt „Meine Webseiten + Blogs“) und ich hatte noch nicht die Zeit mich tiefer in all die Möglichkeiten einzuarbeiten. Aber ich bin weiterhin begeistert von der Oberfläche, dem Layout und der Benutzerfreundlichkeit. Heute habe ich entdeckt das ich einen Artikel den ich löschen will, nicht in den Papierkorb „werfe“ sondern „lege“. Sehr nett formuliert.

Neuer Weblog RAU PHOTOGRAPHIE

Ich habe einen neuen Weblog RAU PHOTOGRAPHIE angelegt, in dem ich alles rund um die Photographie veröffentliche. Anlass war „… eine Vision im Haus für Industriekultur die analoge Fotokultur aufleben zu lassen.“

Weiterhin halte ich es für sinnvoll für verschiedene Themengebiete und Projekte separate Weblogs zu führen. Um meine eigenen Gedanken und Materialien zu kanalisieren und weil nicht jeden Leser ALLES interessiert. So gibt es also bisher diesen Weblog, der sich mit Musik, Filmen und all den Dingen beschäftigt, die mich interessieren. Zusammen zur Zeit also folgende Weblogs:

Medienkompetenz + Internetverantwortung beschäftigt sich mit den Themen: Computer, Internet, Medienpädagogik, Datendisziplin, Lesen, Schreiben, Lernen, Alte Medien, Neue Medien.
Durch das Raue zu den Sternen: allgemeine Themen, Musik, Filme und Fundstücke.
Wie Wohnen? Konkrete Visionen! sammelt Ideen und Materialien zu Hauskauf, Umbau/Renovierung, Wohnen und Leben in der Stadt (und ja, auch auf dem Lande, Hanne ;-).
Frieden durch Faulheit zu einem Buchprojekt, an dem ich arbeite.
Location Tischtennis ist eine Projektseite zu einem kleine Event, dass ich für die Zeit plane, wenn es wieder wärmer wird.
Weblog RAU PHOTOGRAPHIE wie oben beschrieben.

Sicher gibt es bald auch einen Weblog zum Thema FILMLOCATION GERMANY, zu Locations und der Suche danach. Und meine beiden Webseiten CHRISTOPH RAU PHOTOGRAPHIE DARMSTADT und FILMLOCATION GERMANY dienen zur Präsentation meiner bisherigen (und zukünftigen Arbeit). Vielleicht solange, bis WordPress, Joomla oder ein anderes Programm (vielleicht soch irgendwann Picture Farmer, Herr Straub?) mir komplexere Präsentations- (und Download-)möglichkeiten meiner Photos liefern.

Xploding Plastix – Bulldozer Butterfly

Xploding Plastix sind ein norwegisches Duo, bestehend aus Jens Petter Nilsen und Hallvard Wennersberg Hagen. Die Musik ist dem Electrofunk/Big Beat zuzuordnen, enthält aber auch Elemente des Jazz. (Quelle: Last.FM)

Gerade mein „Radio“ bei Last.FM angehört und dabei auf dieses schöne Lied gestossen. Website von Xploding Plastix ist heute „Under construction“, aber hier habe ich ausführlichere Infos zur Band und Ihren Alben gefunden (eins davon hat den schönen Titel „Amateur Girlfriends Go Proskirt Agents“).

Und unbedingt stöbernswert ist der Weblog „The Sirens Sound – Unstoppable Blog about Great Music“, wo ich die Informationen zu Xploding gefunden habe. Dort heisst es:

TheSirensSound aims to assist the avid music fan by facilitating the download process of the world’s best contemporary and underground bands (most of which have become inaccessible or near hard to find). All links are provided by a dedicated community that offer the music for both research and recreational purposes and which is not hosted on this server.

Muss Matthias Itzel darauf hinweisen, von dem ich immer die ausgefallensten Hinweise auf gute schöne Musik bekomme.