Archiv der Kategorie: Gesellschaft

Chin Meyer erklärt die Finanzkrise anhand von Fusel-Anleihen: Einleuchtend und witzig!

Gefunden beim Schockwellenreiter

Kommentar zum Film von moxigen bei youtube: Chin Meyer hat den Nagel auf den Kopf getroffen!! Alkohol ist genauso eine Droge wie Geld. Der einzige Unterschied ist, dass Geld nur psychisch abhängig macht. Wenn man Geld hat, will man immer mehr, immer mehr, immer mehr… Genau so ist es mit Drogen. Man bekommt nie genug.

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Ein böser Song zum Papstbesuch von Tim Minchin

Gefunden beim Schockwellenreiter.

Wikipedia: Timothy David Minchin (geboren am 7. Oktober 1975 in Northampton, England, Vereinigtes Königreich) ist ein australischer Komiker, Schauspieler, Musiker und Vertreter der Skeptikerbewegung. Tim Minchin wuchs in Perth, Western Australia auf. Bereits im Alter von acht Jahren begann er, Klavierspielen zu lernen, gab es aber nach drei Jahren wieder auf.
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Scheitern wäre ein Erfolg

Schon am 7.12.2009 hatte ich bei Spiegel-Online einen „Essay zu Kopenhagen“ von Bjørn Lomborg gefunden: Scheitern wäre ein Erfolg. Habe ich mit großer Neugierde gelesen, hier ein Auschnitt aus dem 2. Teil: Politiker überbieten sich in phantasiereichen Versprechen

Wichtig ist, das Geld nicht dafür zu verschwenden, die heutigen, uneffizienten Alternativtechniken ein wenig aufzupeppen. Einen anschaulichen Fall dazu bietet gerade Deutschland: Riesige Geldmengen werden dort aufgewendet, um winzige Mengen Kohlendioxid mit Solarkraft einzusparen. 716 Euro lassen es sich die Deutschen kosten, um mit den Solar-Panels eine Tonne Kohlendioxid-Emission zu vermeiden – und ersparen dem Planeten Erde damit einen geschätzten Schaden von vier Euro. Der maximale Effekt des gesamten deutschen 53 Milliarden Euro teuren Solarförderungsprogramms ist es, die globale Erwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts um eine Stunde aufzuschieben. Ein imposantes Beispiel für eine Politik, die sich gut anfühlt, aber rein gar nichts bringt.

Problemzeit Pubertät – 15-Jährige fertigmachen kann jeder Trottel

Eltern können die zweite wichtige Gegenkraft sein – liebevolle Eltern, denen die gemessene Leistung ihres Kindes nicht an erster, sondern bestenfalls an dritter Stelle steht. Ich sehe, dass Jugendliche heute viel mehr als früher Bedarf an Erwachsenen haben, vor denen sie Respekt haben können. Wohlgemerkt: Respekt. Es geht nicht darum, andauernd auf den Tisch zu hauen und zu fordern, dass Grenzen gesetzt werden. Ich sage immer, so ein paar 15- oder 16-Jährige fertigmachen, das kann jeder Trottel. Aber ihren Respekt zu gewinnen, das ist gar nicht so einfach. Was den Jugendlichen fehlt, sind Erwachsene, die ihnen sagen; Pass auf, mein Großer, meine Große, das kriegen wir beide hin – wenn in deinem Leben eine Tür zuschlägt, dann machen wir eine andere auf, oder wir treten sie notfalls ein. Viel dringender als frühere Generationen sind sie auf Bindung und Halt angewiesen, um eine gewisse Selbstzuversicht aufzubauen; sie brauchen Erwachsene, vor denen sie einen bindungsstiftenden Respekt haben. Das ist aber ziemlich genau das Gegenteil eines „Lobs der Disziplin“.

Aus dem Artikel „Problemzeit Pubertät – 15-Jährige fertigmachen kann jeder Trottel“ von Manfred Dworschak, Spiegel-Online, 14.4.2010

Buchhändler genießen noch weniger Achtung

Auf  Zeit-Online gerade am Schluss eines Artikels über Medien und Moral diesen Satz gefunden:

Laut Allensbach-Institut sind übrigens Journalisten nur bei elf Prozent der Deutschen hoch angesehen, lediglich Offiziere, Gewerkschaftsführer, Politiker und Buchhändler genießen noch weniger Achtung.

Quelle: Zeit-Online

Und der Blick auf die Quelle bei Allensbach zeigt den „Buchhändler“ an letzter Stelle einer Liste von 17 Berufen.

Die Frage, die das Institut für Demoskopie Allensbach seit 1966 in einem Mehrjahresrhythmus an die Bevölkerung richtet, lautet: „Hier sind einige Berufe aufgeschrieben. Könnten Sie bitte die fünf davon heraussuchen, die Sie am meisten schätzen, vor denen Sie am meisten Achtung haben?“ Den Befragten wird dabei eine Liste mit siebzehn Berufen vom Arzt über den Pfarrer, den Rechtsanwalt, den Ingenieur, den Politiker, den Studienrat bis zum Gewerkschaftsführer vorgelegt.

Quelle: Die Allensbacher Berufsprestige-Skala 2008

Aber warum die Buchhändler und Buchhändlerinnen? Das versteh ich nicht. Ich schätze und achte meine Buchhändlerin. Haben die Buchhändler schon eine PR-Agentur beauftragt, um das zu ändern? Spannendes Thema.