Archiv der Kategorie: Familie

Beschwingte Musik vom Multi-Instrumentalisten-Rockabilly-Geschwister-Trio Kitty, Daisy and Lewis

Wunderbare Musik beim Schockwellenreiter gefunden:

Hier ein schönes Schwarz-Weiß-Video:

https://i0.wp.com/www.meltingpotblog.com/wp-content/uploads/2009/08/KDL.jpg

Und am 20. September 2011 spielen sie in der Centralstation in Darmstadt. Da werde ich wohl hingehen.

Kitty, Daisy & Lewis bei MySpace

Website von Kitty, Daisy and Lewis

Wikipedia

Advertisements

Kinder wollen präsente Eltern – das heißt nicht, dass sie immer da sein müssen

Bei Spiegel-Online einen spannenden Artikel über eine neue Erziehungsstudie gefunden, hier einige Zitate daraus :

Gute Erziehung ist nicht zwangsläufig eine Geldfrage: Das belegt eine neue Studie zur Lebenssituation von Kindern in Deutschland. Ob die Kleinen glücklich sind, hängt weder vom Einkommen der Eltern noch von persönlichen Freiheiten ab – sondern von den Grenzen, die man ihnen setzt.

Im Auftrag der Kinderhilfsorganisation World Vision Deutschland haben der Jugendforscher Klaus Hurrelmann und die Kindheitsforscherin Sabine Andresen gemeinsam mit TNS Infratest Sozialforschung 2500 Kinder von sechs bis elf Jahren in Deutschland über ihre Lebenssituation befragt.

Kinder wollen Grenzen – und brauchen sie auch

„Eine kleine Gruppe fühlt sich abgekoppelt und ausgegrenzt“, sagt Sozialwissenschaftler Hurrelmann. „Es fehlt ihnen an Zutrauen, an Anregungen und an gezielter Förderung. In der Konsequenz ist der Alltag der Kinder einseitig auf Fernsehen oder sonstigen Medienkonsum ausgerichtet.“

Denn wie Kinder ihre Freizeit verbringen, schlägt sich in ihren schulischen Leistungen nieder.

„Kinder, die berichten, dass ihre Eltern die Hausaufgaben beaufsichtigen sind damit zufriedener als diejenigen, bei denen das nicht der Fall ist.“

„Sozialschwache Familien geben anteilsmäßig viel mehr Geld für Spielekonsolen aus als Familien, die mehr Einkommen zur Verfügung haben“

„Computerspiele schließen den Bildungshorizont bei Kindern mehr als dass sie ihn öffnen.“

„Es ist die Frage, welche Aktion macht ein Kind empfänglich für seine Umwelt und das Geschehen um sich herum. Und bei welchen Aktivitäten kreist ein Kind nur um sich.“

Die Kinder, die eine Halbtagsschule besuchen und in ihrer Freizeit viele elektronische Medien nutzen, sind zugleich in vielen Fällen damit unzufrieden. Möglichst wenig Kontrolle bedeutet also keineswegs eine größere Zufriedenheit der Kinder.

Kinder wollen präsente Eltern – das heißt nicht, dass sie immer da sein müssen

Die Mädchen und Jungen, die intensiv Medien nutzen, berichten deutlich häufiger über konkrete Armutserfahrungen und bescheinigen ihren Eltern häufiger ein Zuwendungsdefizit als andere Kinder. 28 Prozent der Mädchen und Jungen aus der untersten Herkunftsschicht berichten, regelmäßig mehr als zwei Stunden am Tag fern zusehen. Dies trifft nur auf 6 Prozent der Kinder aus gehobenen Schichten zu.

Doch das allein ist nicht schlimm: Es geht nicht darum, möglichst viel Zeit mit den Kindern zu haben, sondern die zur Verfügung stehende Zeit bestmöglich zu nutzen. „Die Kinder finden das überhaupt nicht problematisch. Sie wollen zuverlässige Zuwendung. Das kann wenig Zeit sein, aber sie muss berechenbar sein.“ Erwerbstätigkeit und Zuwendung sind also kein Widerspruch.

„Eltern sein heißt nicht, dass man sich nur um die Kinder drehen muss“, erläutert Hurrelmann die Ergebnisse. „Die von uns befragten Mädchen und Jungen wollen starke Eltern, die ein eigenes Leben haben, Geld verdienen, für die Familie sorgen – und die sich vor allem kümmern.“

Kinder wollen mitbestimmen, aber nicht alleine bestimmen.

Quelle: Spiegel-Online

Website zur Studie. Die Studie wurde als Fischer Taschenbuch unter dem Titel „Kinder in Deutschland 2010“ veröffentlicht.

World Vision Deutschland e.V. ist ein christliches Hilfswerk mit den Arbeitsschwerpunkten nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit, Katastrophenhilfe und entwicklungspolitische Anwaltschaftsarbeit.

Problemzeit Pubertät – 15-Jährige fertigmachen kann jeder Trottel

Eltern können die zweite wichtige Gegenkraft sein – liebevolle Eltern, denen die gemessene Leistung ihres Kindes nicht an erster, sondern bestenfalls an dritter Stelle steht. Ich sehe, dass Jugendliche heute viel mehr als früher Bedarf an Erwachsenen haben, vor denen sie Respekt haben können. Wohlgemerkt: Respekt. Es geht nicht darum, andauernd auf den Tisch zu hauen und zu fordern, dass Grenzen gesetzt werden. Ich sage immer, so ein paar 15- oder 16-Jährige fertigmachen, das kann jeder Trottel. Aber ihren Respekt zu gewinnen, das ist gar nicht so einfach. Was den Jugendlichen fehlt, sind Erwachsene, die ihnen sagen; Pass auf, mein Großer, meine Große, das kriegen wir beide hin – wenn in deinem Leben eine Tür zuschlägt, dann machen wir eine andere auf, oder wir treten sie notfalls ein. Viel dringender als frühere Generationen sind sie auf Bindung und Halt angewiesen, um eine gewisse Selbstzuversicht aufzubauen; sie brauchen Erwachsene, vor denen sie einen bindungsstiftenden Respekt haben. Das ist aber ziemlich genau das Gegenteil eines „Lobs der Disziplin“.

Aus dem Artikel „Problemzeit Pubertät – 15-Jährige fertigmachen kann jeder Trottel“ von Manfred Dworschak, Spiegel-Online, 14.4.2010

Days with my father + Merci

Danke an Susanne für den Hinweis auf diese Website von Phillip Toledano, die ein sehr persönliches Buchprojekt vorstellt. https://i2.wp.com/blog.photoshelter.com/image/phil1.jpgIch habe die Navigation nicht gleich verstanden und die Photos haben mir zu lange im Photoshop-Bad gelegen. Berührt hat mich die Indiskretion, die ich beim Ansehen der Bilder empfand (hat „father“ der Präsentation im Internet zugestimmt?). Aber die Fotos sind gut, die Seite hat mich beschäftigt und dann war ich mit meinem Sohn auch noch zu Besuch bei meinen Eltern, also habe ich beschlossen, die Seite hier vorzustellen, als eine  spannende Foto- und Textseite und eine schöne, einfache Art, ein Buchkonzept zu präsentieren.

Dazu hier noch einen Film, dessen Grundidee mir sehr gefällt, an dem ich aber auch was auszusetzen habe.  Ich habe für solche halben Sachen nun die Kategorie „Okay“ angelegt, die diesen Klang von „schon okay…“ hat:

Hier einige Fakten zu diesem Film  Merci!:
Director: Christine Rabette, Release date: May 2002, Genre: Short, Runtime: France: 8 min, Country: Belgium, Language: Laugh, Cast: Jan Hammenecker, Luc Brumagne, Anne Fournier, Muriel Bersy, Princesse Mansia’Bila, Jeannine Hannaert, Barbara Sylvain, Daniel Cap, Mohammed Saïdi

Quelle für die Fakten

Noch ein Link mit Infos zum Film

Die Website/Weblog des Hauptdarstellers Jan Hammenecker, mit einem souverän dunklen Portrait auf der Titelseite (zumindest heute am 2. Dezember 2009):

Was ich bei dem Film nicht verstehe: Warum die Leute beim Halt der U-Bahn aufhören zu lachen und was trägt der steife, ernste Herr zur Geschichte bei, der  zusteigt und dann scheinbar ausgelacht wird?

Hier noch eine Galerie von Jan Hammenecker bei Flickr.

Alkohol zur Herstellung von Vetrautheit bei Familienfesten

Zur Herstellung von Vertrautheit bei Familienfesten musste oft Alkohol herhalten, desgleichen zur Eingliederung in eine Männerrunde im Wirtshaus und zum Ersatz für fehlendes Selbstwertgefühl. Quelle: Irene Franken; Köln – Der Frauen Stadtführer, Kiepenheuer & Witsch, Köln 1995, dort unter der Überschrift „Anti-Alkohol-Bewegung“, S.112