Archiv der Kategorie: Computerkunst

Anregungen von Matthias Itzel

Matthias Itzel (IQ 138)  im Carpe Diem getroffen, Matthias, der immer voller Anregungen und Gedichte, intelligent, witzig und schlagfertig ist. Hab ihm von meinen Projekten (Panoramafotografie) und der Musik erzählt, die mir gefällt. Irgendwann in unserem Gespräch das Netbook wieder angemacht, um mir zu notieren, was ihm dazu alles einfällt:

„Immersiver Raum“ bedeutet Du bist mittendrin. Dazu das Buch von Christian Kosfeld: Eintauchen in mediale Welten: Immersionsstrategien im World Wide Web und der Hinweis aus das ZKM – Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, dort Future Cinema. Wegen der Stichworte „Rezeption der Zukunft“ und „6000 km durch Amerika“ muss ich Matthias noch mal fragen. Dann hat er mir Musik empfohlen:
Orkester Ben Jeger  —  IDRAULICA!

L`Ensemble Raye
Stimmhorn

Shirley Anne Hofmann

Josef Ahndl & die Höllentaler MusikantenNix zum Deitn – Ein 82jähriger Großvater singt und erzählt. Erzählt, wie er sich seit 1900 durch die beiden Weltkriege, die Weimarer Zeit geschlagen hat, von all den kleinen Spässen und Leiden dieser Zeiten, vom notwendigen bayerischen Hinterfotz, der ihm in aller Liebenswürdigkeit so wertvolle Dienste leistete.

Und noch ein Hinwies auf DAS NORDAMERIKA FILMFESTIVAL inKonstanz.

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Deltoidalikositetraeder

K. hat mir eine Panorama-Fotografie auf einem dreidimensionalen Körper gezeigt, bin fasziniert, morgen werden wir den Karolinensaal im Staatsarchiv Darmstadt als Kugel-Panorama fotografieren. Nach genauer Ansicht des Objekts und dank Wikipedia weiß ich nun, dass es ein Deltoidalicositetrahedron ist (so könnte auch ein seltener Dinosaurier heißen), oder Deltoidalikositetraeder, also ein Catalanischer Körper mit 24 Flächen, 26 Ecken und 48 Kanten. Hier ein animiertes gif.

Datei:Deltoidalicositetrahedron.gif

Und die Beschreibung bei Wikipedia dazu: Ein catalanischer Körper oder auch dual-archimedischer Körper ist ein Körper, der sich zu einem archimedischen Körper dual verhält. So ist zum Beispiel das Rhombendodekaeder dual zum Kuboktaeder. Benannt sind die catalanischen Körper – von denen es dreizehn gibt – nach dem belgischen Mathematiker Eugène Charles Catalan.

Die dual-archimedischen Körper bestehen nur aus einer Flächenart, nämlich identischen nicht regelmäßigen Vielecken, haben aber mindestens zwei verschiedene Arten von Ecken (das Rhombendodekaeder hat zum Beispiel Ecken, an die drei Rhomben, und solche, an die vier Rhomben grenzen). Damit sind sie keine archimedischen Körper im ursprünglichen Sinne mehr.

Allen catalanischen Körpern ist gemein, dass sie eine Inkugel, die sämtliche Flächen von innen berührt, aufweisen. Außerdem existiert eine Kantenkugel, die sämtliche Kanten von innen berührt, sofern die Gleichheit der Flächenwinkel gegeben ist.

Quelle: Wikipedia

Elf Minuten für die Ewigkeit

So heißt ein Artikel aus der Süddeutschen Zeitung vom 8. August 2009 (hier eine Besprechung) über „Hundert Jahre Ballets Russes – Nijinskys Revolution des Tanzes wirkt bis heute nach“. Obwohl ich Timothy Ferriss´ Empfehlung, keine Zeitung mehr zu lesen (und keine Nachrichten mehr zu hören) seit zwei Monaten ziemlich konsequent folge, sind es Artikel wie dieser, die mir den Genuss, den Genuss des Lesens wieder vorführen. Dort auch der Hinweis auf die Website synonymousobjects.osu.edu – visualizing choreographic infomation in new ways. Wunderbar, der Tag kann beginnen. Nach dem Motto „Der Sinn des Lebens besteht darin zu leben – gesund, glücklich und frei zu leben“ (Jolan Chang, Das Tao für liebende Paare, Rowohlt Verlag, Reinbek, 1983)
Und hier noch einen Link speziell für E.: Lesekreis: „
Wir treffen uns seit Ende 1999 in 6- bis 8-wöchigen Abständen um ein Buch zu besprechen. Bei den jeweiligen Treffen hat jeder die Möglichkeit einen Buchtitel vorzuschlagen, abschließend wird abgestimmt, welches Buch wir als nächstes lesen und besprechen.“