Archiv des Autors: Christoph Rau

Über Christoph Rau

Fotograf in Darmstadt (Germany)

Werner Pieper, Tex Rubinowitz

Wer kennt noch den interessanten Werner Pieper?

Bei Arbeiten an meinem Projekt Schweden Revisited 1993 + 2016 bin ich auf diese sehr witzige Reiseliteratur gestoßen, die ich grinsend und neugierig verschlungen habe: Tex Rubinowitz, Rumgurken – Reisen ohne Plan, aber mit Ziel, Paralleltourismus

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Tex Rubinowitz, Rumgurken – Reisen ohne Plan, aber mit Ziel, Paralleltourismus (Foto: Rowohlt Verlag)

Er ist Mitautor des schon lange witzigsten Buches „Tex Rubinowitz / Jörg Metes: Die sexuellen Phantasien der Kohlmeisen. Listen, die die Welt erklären“, Kiepenheuer & Witsch 1996. Die Listen gabe es vor langer Zeit mal komplett online, leider finde ich das nicht mehr. Werde mir das Buch mal kaufen. Aber hier gibt es eine Auswahl der Listen. Und ein neues Listenbuch von ihm gibt es mittlerweile auch: „Die sieben Plurale von Rhabarber

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Stadtlogo-Design

Gefunden bei Facebook (Slanted Blog Magazine) vor Jahren. Immer noch eine umfassende Sammlung zum Thema: Stadtlogodesign. Und eine der längsten Startseiten, die ich je im Internet gesehen habe. Ein Impressum konnte ich nicht finden.

http://www.stadtlogo-design.de/

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Design: Hans Jürgen Rau

Ein Beitragsentwurf vom 23. Juni 2010, heute veröffentlicht. 27. September 2016

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The best and most ridiculous fight ever filmed

Ist am Schluss ein bischen brutal, aber als Liebhaber von Kung-Fu-Filmen generell, ist das ein merkwürdiges Schmankerl für mich.

Das ist ein Beitragsentwurf von vor einem Jahr, den ich jetzt hier veröffentlicht habe. Das werde ich mit den 20 anderen Entwürfen auch in nächster Zeit tun. Und zwar ohne gleichzeitig in Facebook, Google+ oder Twitter zu posten :-)
27. September 2016

Neue Musik aus dem Auto und aus dem Bellevue

Sehr praktisch: Shazam, die App, die mir sagt, was gerade für Musik läuft. Hier einiges, was ich die letzten Tage im Bellevue und auf der Fahrt mit E. nach Köln im Radio (Eine Entdeckung war der Sender AFN – The Eagle, gibt´s aber nicht mehr) entdeckt habe:

Pupkulies & Rebecca „burning boats“ A1 masomenos rmx // RC 23

Pupkulies & Rebecca – The End (Original Mix)

Website Pupkulies & Rebecca
Wikipedia über Pupkulies & Rebecca
Soundcloud Pupkulies & Rebecca


Jane Birkin & Brian Molko – Smil

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Jane Birkin

Website Jane Birkin
Wikipedia über Brian Molko
Interview mit Brian Molko

Und das ist wirklich sehr geil, wir haben uns beim Autofahren ungläubig angelacht (und da kannten wir das Video noch nicht):

Die Orsons – „Schwung in die Kiste“ (Official Version)

Website Die Orsons
Wikipedia über die Orsons

und das ist schon eine Weile her (gefällt mir aber immer noch):

Materia: Kids

Wabi Sabi, Horizonte und Ruinen

https://sommersplayground.files.wordpress.com/2011/09/wabi-sabi.jpg?w=1280&h=695Über einen Facebook-Post zur Ausgabe 09 des Magazins HORIZONTE zum Thema Ruine, wo dieser Text stand:

„Die Ruine ist ein unbestimmbares Fragment, schwankend zwischen Todessehnsucht und Dauerhaftigkeit, entzieht sich unserem Verständnis. Als Verkörperung der Différance steht sie unentschieden zwischen den Dingen und verschiebt sich aufgrund unserer Versuche, sie festzulegen. Indem wir sie als Träger von Diskursen betrachten und uns so weit wie möglich von Ruinenlust, der Faszination des Verfalls entfernen, glauben wir einen Zugang zu finden, der das Offensichtliche und Sentimentale meidet. Erst durch diesen Umweg kann eine Sichtweise entstehen, die nicht nur das Objekt in den Blick nimmt, sondern auch die Ambiguität, die es auslöst. Begriffe wie Gegenwart und Vergangenheit, Natur und Kultur, Erinnerung und Bewusstsein, Klarheit und Verklärung, Gedanke und Wahrnehmung werden unscharf und überlagern sich. Es eröffnen sich neue Möglichkeiten mit ihnen umzugehen, sie selbst als Möglichkeit zu betrachten. Ein Bewusstsein abseits linearer historischer Narration scheint auf, die Ruine reflektiert ihren Zerfall und verunklart ihren Zustand. Unsere Faszination der Ruine wird zu einer Faszination des Zerfalls von Ideen. Die Abwesenheit von Sinn nicht als Verlust, als Mangel, als Unsicherheit zu begreifen, sondern diese Konnotationen umzudeuten, darin liegt das subversive und konstruktive Potential der Ruine.“

kam mir die Idee mal wieder den japanischen Begriff Wabi Sabi zu googlen und dabei das Bild oben gefunden, das meinem Bruder sicher gefallen wird, weil genauso könnte es „im Turm“ aussehen.

Für das Stichwort „Verfall“ in meinem Bildarchiv hier klicken.

Quelle für das Bild oben: Weblog Sommers Playground – Inspiration Junkie

SEEED ist geil und Friedrich Lichtenberg ist SUPERGEIL

Erstmal was zu meiner begeisterten Nutzung des Adjektivs „geil“, die hier im öffentlichen Raum nie sexuell konnotiert ist. (Gib mal das Wort in der Suche dieser Seite ein, vor allem Musikvideos wirst Du finden). „Die Grundbedeutung des Wortes findet sich bereits im Althochdeutschen geil. Damals war das Wort »geil« vor allem auf die Natur gemünzt …“ Der ganze Absatz zur Herkunft bei Wictionary:

Herkunft: mittelhochdeutsch geil, althochdeutsch geil, germanisch *gaila- „lustig, lüstern“. Das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt. Die Grundbedeutung des Wortes findet sich bereits im Althochdeutschen geil. Damals war das Wort »geil« vor allem auf die Natur gemünzt, wovon noch die „Geilstelle“ erzählt – Wiesenflecken zum Beispiel, die besonders dicht und grün bewachsen sind. Verwandte Worte gibt es in vielen germanischen sowie einigen baltischen Sprachen, wobei die Bedeutungen erheblich variieren. So beispielsweise altenglisch gal (lustig, lüstern), altnordisch geiligr (schön), gotisch gailjan (erfreuen), lettisch gails (wollüstig) und litauisch gailùs (beißend, scharf). Eine einheitliche zugrundeliegende Form ist umstritten. Diskutiert wird aber die Ableitung aus einer indogermanischen Wurzel *ghei- mit der Grundbedeutung »verlangen, begehren«, aus der sich auch Geier und Geiz ableiten ließen.

Hier nun der eigentliche Anlaß für diesen Post: Ich war im Sommer mit meinem Sohn beim Konzert von Seeed in Bensheim und habe gerade dieses Video vom Seeed-Ferropolis-Konzert gefunden und Gänsehaut bekommen- GEIL:

Werde hier sicher noch einige Seeed-Videos ergänzen, denn Seed sind wirklich Geil.

Und UNBEDINGT hierher gehört das schöne, wirklich supergeile Lied und Video von Friedrich Lichtenberg „Supergeil“: