Guerilla-PR ist nicht kriegerisch

Günter Bentele, Professor für  Öffentlichkeitsarbeit/PR an der Universität Leipzig, spricht im Interview über den Einfluss von Guerilla-PR auf die journalistische Arbeit.

Um die besondere Aufmerksamkeit der Medien auf sich zu lenken, setzen Unternehmen auf Guerilla-PR. Eine aggressive Strategie?

Günter Bentele: Nein, ganz im Gegenteil. Anders als der Begriff vermuten lässt, hat Guerilla-PR nichts Kriegerisches an sich. Es ist vielmehr eine kreative und innovative Kommunikationsstrategie, die mit Überraschungseffekten arbeitet, gleichzeitig aber wenig kostet. Zum Beispiel ein nackter Mann, der unerlaubt über ein Fußballfeld rennt, eine Markenbotschaft auf dem Rücken. Oder ein kilometerlanger blauer Strich auf der Straße, der da nicht hingehört, aber zu einer Ausstellung des lokalen Museums führt.

Welche Kampagnen haben besonders viel mediales Interesse bewirkt?

Bentele: Zum Beispiel das „Blair Witch Project“, bei dem Studenten angeblich in einem Hexenwald verschwunden sind. Oder die umstrittene und initiierte Organspendenshow in den Niederlanden im Mai 2007. Solche Aktionen geben Ethikräten Anlass, über Sinn und Unsinn zu diskutieren. mehr…

Quelle:  Weblog „Der blinde Fleck“, Weblog der Initiative Nachrichtenaufklärung:  „Wir suchen nach den blinden Stellen der Medienlandschaft.“ Mehr über die Initiative Nachrichtenaufklärung finden Sie unter www.nachrichtenaufklaerung.de.

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