Buchhändler genießen noch weniger Achtung

Auf  Zeit-Online gerade am Schluss eines Artikels über Medien und Moral diesen Satz gefunden:

Laut Allensbach-Institut sind übrigens Journalisten nur bei elf Prozent der Deutschen hoch angesehen, lediglich Offiziere, Gewerkschaftsführer, Politiker und Buchhändler genießen noch weniger Achtung.

Quelle: Zeit-Online

Und der Blick auf die Quelle bei Allensbach zeigt den „Buchhändler“ an letzter Stelle einer Liste von 17 Berufen.

Die Frage, die das Institut für Demoskopie Allensbach seit 1966 in einem Mehrjahresrhythmus an die Bevölkerung richtet, lautet: „Hier sind einige Berufe aufgeschrieben. Könnten Sie bitte die fünf davon heraussuchen, die Sie am meisten schätzen, vor denen Sie am meisten Achtung haben?“ Den Befragten wird dabei eine Liste mit siebzehn Berufen vom Arzt über den Pfarrer, den Rechtsanwalt, den Ingenieur, den Politiker, den Studienrat bis zum Gewerkschaftsführer vorgelegt.

Quelle: Die Allensbacher Berufsprestige-Skala 2008

Aber warum die Buchhändler und Buchhändlerinnen? Das versteh ich nicht. Ich schätze und achte meine Buchhändlerin. Haben die Buchhändler schon eine PR-Agentur beauftragt, um das zu ändern? Spannendes Thema.

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Ein Gedanke zu „Buchhändler genießen noch weniger Achtung

  1. neurasthenio

    Nun, es mag ja wirklich auch zweifelhafte Buchhändler geben, aber in diese Riege gestellt zu werden dürften auch die „schlechteren“ nicht verdient haben.

    Antwort

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