Neue Musik aus dem Auto und aus dem Bellevue

Sehr praktisch: Shazam, die App, die mir sagt, was gerade für Musik läuft. Hier einiges, was ich die letzten Tage im Bellevue und auf der Fahrt mit E. nach Köln im Radio (Entdeckung: afneagle) entdeckt habe:

Website Pupkulies & Rebecca
Wikipedia über Pupkulies & Rebecca
Soundcloud Pupkulies & Rebecca

Website The Whitest Boy Alive
Wikipedia über The Whitest Boy Alive

Jane_Birkin_66ème_Festival_de_Venise

Jane Birkin

Website Jane Birkin
Wikipedia über Brian Molko
Interview mit Brian Molko

Und das ist wirklich sehr geil, wir haben uns beim Autofahren ungläubig angelacht:

Website Die Orsons
Wikipedia über die Orsons

und das ist schon eine Weile her (gefällt mir aber immer noch):

Awolnation kennen wir von “Sail”:

Wabi Sabi, Horizonte und Ruinen

https://sommersplayground.files.wordpress.com/2011/09/wabi-sabi.jpg?w=1280&h=695Über einen Facebook-Post zur Ausgabe 09 des Magazins HORIZONTE zum Thema Ruine, wo dieser Text stand:

“Die Ruine ist ein unbestimmbares Fragment, schwankend zwischen Todessehnsucht und Dauerhaftigkeit, entzieht sich unserem Verständnis. Als Verkörperung der Différance steht sie unentschieden zwischen den Dingen und verschiebt sich aufgrund unserer Versuche, sie festzulegen. Indem wir sie als Träger von Diskursen betrachten und uns so weit wie möglich von Ruinenlust, der Faszination des Verfalls entfernen, glauben wir einen Zugang zu finden, der das Offensichtliche und Sentimentale meidet. Erst durch diesen Umweg kann eine Sichtweise entstehen, die nicht nur das Objekt in den Blick nimmt, sondern auch die Ambiguität, die es auslöst. Begriffe wie Gegenwart und Vergangenheit, Natur und Kultur, Erinnerung und Bewusstsein, Klarheit und Verklärung, Gedanke und Wahrnehmung werden unscharf und überlagern sich. Es eröffnen sich neue Möglichkeiten mit ihnen umzugehen, sie selbst als Möglichkeit zu betrachten. Ein Bewusstsein abseits linearer historischer Narration scheint auf, die Ruine reflektiert ihren Zerfall und verunklart ihren Zustand. Unsere Faszination der Ruine wird zu einer Faszination des Zerfalls von Ideen. Die Abwesenheit von Sinn nicht als Verlust, als Mangel, als Unsicherheit zu begreifen, sondern diese Konnotationen umzudeuten, darin liegt das subversive und konstruktive Potential der Ruine.”

kam mir die Idee mal wieder den japanischen Begriff Wabi Sabi zu googlen und dabei das Bild oben gefunden, das meinem Bruder sicher gefallen wird, weil genauso könnte es “im Turm” aussehen.

Für das Stichwort “Verfall” in meinem Bildarchiv hier klicken.

Quelle für das Bild oben: Weblog Sommers Playground – Inspiration Junkie

SEEED ist geil und Friedrich Lichtenberg ist SUPERGEIL

Erstmal was zu meiner begeisterten Nutzung des Adjektivs “geil”, die hier im öffentlichen Raum nie sexuell konnotiert ist. (Gib mal das Wort in der Suche dieser Seite ein, vor allem Musikvideos wirst Du finden). “Die Grundbedeutung des Wortes findet sich bereits im Althochdeutschen geil. Damals war das Wort »geil« vor allem auf die Natur gemünzt …” Der ganze Absatz zur Herkunft bei Wictionary:

Herkunft: mittelhochdeutsch geil, althochdeutsch geil, germanisch *gaila- „lustig, lüstern“. Das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt. Die Grundbedeutung des Wortes findet sich bereits im Althochdeutschen geil. Damals war das Wort »geil« vor allem auf die Natur gemünzt, wovon noch die „Geilstelle“ erzählt – Wiesenflecken zum Beispiel, die besonders dicht und grün bewachsen sind. Verwandte Worte gibt es in vielen germanischen sowie einigen baltischen Sprachen, wobei die Bedeutungen erheblich variieren. So beispielsweise altenglisch gal (lustig, lüstern), altnordisch geiligr (schön), gotisch gailjan (erfreuen), lettisch gails (wollüstig) und litauisch gailùs (beißend, scharf). Eine einheitliche zugrundeliegende Form ist umstritten. Diskutiert wird aber die Ableitung aus einer indogermanischen Wurzel *ghei- mit der Grundbedeutung »verlangen, begehren«, aus der sich auch Geier und Geiz ableiten ließen.

Hier nun der eigentliche Anlaß für diesen Post: Ich war im Sommer mit meinem Sohn beim Konzert von Seeed in Bensheim und habe gerade dieses Video vom Seeed-Ferropolis-Konzert gefunden und Gänsehaut bekommen- GEIL:

Werde hier sicher noch einige Seeed-Videos ergänzen, denn Seed sind wirklich Geil.

Und UNBEDINGT hierher gehört das schöne, wirklich supergeile Lied und Video von Friedrich Lichtenberg “Supergeil”:

“Ich mag mich nicht dem Materialismus verschachern, aber ich fühl mich wohl in einem Auto.”

James Simon Kunen „Erdbeermanifest. Dort das Zitat “Ich mag mich nicht dem Materialismus verschachern, aber ich fühl mich wohl in einem Auto. Einfach fahren, bewegen, dahinrollen, weggleiten von einem Ort. Nicht so sehr irgendwohin, aber irgendwoweg, sich wegbewegen, schnell fahren, während man bestimmte Songs hört. Mit anderen Wagen auf der Straße sein und sich vorstellen, wer drinsitzt und wohin sie wollen. Parken ist das Gegenteil von alldem. Ich mag einen Wagen nicht parken.”

erdbeermanifestJames Simon Kunen, Erdbeermanifest, Notizen zur Columbia Revolte, März Verlag, Darmstadt 1969

 

Syl Johnsons “Is It Because I’m Black” bei David August entdeckt

In einem Set von David August gehört und dann das Original bei YouTube gefunden, sehr schön (“… I wanna drive cadillac Cars”):

Syl Johnson (eigentlich Sylvester Thompson, * 1. Juli 1936 in Holly Springs (Mississippi)) ist ein US-amerikanischer Musiker (Gesang, Gitarre, Harmonika) des Chicago Blues, Soul und Rhythm and Blues. Quelle: Wikipedia

http://www.dustygroove.com/images/products/j/johnso_syl~_mississip_101b.jpg

Dieses Live Set von David August (Boiler Room Berlin) habe ich heute den ganzen Tag beim Arbeiten gehört (ich sollte nur noch zu DJs tanzen, die sich auch bewegen hinter ihren Geräten – Grüße an Michael Herd – Du bist der Beste).

Hier genau die Stelle, wo das Lied von Sly Johnson beginnt.