Abstecher nach Kopenhagen auf meiner Reise nach Schweden

Aus “Freitritt” dem Radblog der Wiener Zeitung ein Artikel über den dänischen Architekten und Stadtplaner Jan Gehl (Hinweis für einen Abstecher nach Kopenhagen auf meiner Reise nach Schweden):

Seit dem Jahr 1962 wird Kopenhagen in eine Stadt für Fußgänger umgebaut. “Als wir damit begonnen haben, wurde eingewendet: Die Dänen würden immer Auto fahren und es sei zu kalt, um im Freien zu sitzen. Straßencafés seien etwas für die Italiener.” Mehr als 50 Jahre später sei Kopenhagen, was die Zahl der Schanigärten angeht, italienischer als jede italienische Stadt.

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Andere alte Autos, alte Gedichte, alte Kamera und alte Sachen

Ach, was hab ich plötzlich eine Sehnsucht mit einem alten Auto loszufahren, meine alte Hasselblad mitzunehmen, alte Fotos zu machen und alten Gedanken hinterher zu hängen. Alt ist das neue Neu. Alte Bücher mitnehmen (Tom Robbins), alte Gedichte lernen (Goethe und Max-Hermann Neiße), alt zu sein, langsam zu sein (jung ist immer schnell). Welchen Cabrio hatte Arno damals in Vauxtin? War das ein Peugeot 504:pagenstecher-300_PEUGEOT_504_Cabrio

Und von Max-Hermann Neiße ist das wunderschöne Gedicht “Dein Haar hat Lieder, die ich liebe”, das ich auch auswendig gelernt habe. Gedichte auswendig lernen ist auch altmodisch, aber ich mag es, auch wenn ich mir manchmal ein leidenschaftliches “Nein” einfange, wenn ich (ganz) selten frage, ob ich meinem Gegenüber eins aufsagen darf (klingt wie die Bitte um Erlaubnis, auch seltsam).

Max-Hermann Neiße (Foto: Max Glauer, 1867–1935)

Max-Hermann Neiße (Foto: Max Glauer, 1867–1935)

Der schöne 504-Blog, den ich auf der Google-Bildersuche nach “Peugeot 504 Cabrio” gefunden habe, hat mich auf die Idee gebracht, diesen Beitrag zu schreiben.

Nach Schweden mit einem Volvo und meiner neuen Hasselblad

2016 will ich im Sommer mit einem Volvo-Kombi und meiner Hasselblad (hier ein großes Dankeschön an die Familie der Darmstädter Architektur-Fotografin Renate Gruber für dieses wunderschöne, großzügige Geschenk) wieder mal nach Schweden fahren. 20 Jahre nach der Schweden-Reise mit Gabi und dem gelben Mercedes im Sommer 1996, als wir zur Taufe von Giovanna und Lars` Tochter nach Horndal eingeladen waren. Und 10 Jahre vor dem 100-jährigen Volvo-Jubiäum. Zur Sommersonnenwende am Dienstag, 21. Juni 2016 wäre ich gerne an einerm schönen Platz in Schweden.

Ich vor einem weißen Volvo (Foto: Martin Rau)

Ich vor einem weißen Volvo (Foto: Martin Rau)

Erst mal muss ich mich nach einem schönen Volvo-Kombi umschauen. Dann will ich die analogen Fotos der letzten Reise sichten, zeigen und ein Buch daraus machen, das ich mit auf die Reise nehme. Auf der Hinfahrt über die Fehrmarnsund-Brücke fahren (Vogelfluglinie hieß das mal und es gibt ein Plattencover mit der Brücke auf dem ich zu sehen bin, hat mein Vater mal entworfen, werde ich suchen und dann hier posten). Vielleicht finde ich noch eine Mitfahrerin (DAS würde mich freuen :-). Clay Ketter hatten wir damals auch besucht, habe ihn in Facebook kürzlich angeklickt und Dirk Müller wohnt mit Verena auch weiter oben in Schweden. Auf dem Hin- oder Rückweg unbedingt in Schloss Gripsholm (Dänemark) vorbeigucken, an Kurt Tucholsky denken und die Gemäldegalerie angucken. Und dann noch eine Idee finden, unter der ich die Reise analog, digitial und schriftlich dokumentieren kann.

Norwegen

Ich will zwar mit dem Volvo nach Dänemark und Schweden, sammle aber in diesem Zusammenhang auch interessantes über die anderen skandinavischen Länder:
Norwegens schönste Straßen: Kunst am Fjord. Sie führen vorbei am Meer oder an eisblauen Gletschern: Auf den 18 norwegischen Landschaftsrouten muss man einfach immer wieder stehenbleiben und staunen. Auch wegen der Kunst. Auf den “Nasjonale turistveger” gehört sie zur Rast – und regt zum Nachdenken an. Zum Artikel bei Spiegel-Online

Missing Link zwischen “Vikings” und “Conchita Wurst”

Bei diesem Video von “The Knife” muss ich an den Sieg von Conchita Wurst beim ESC denken:

The Knife ist ein musikalisches Duo aus Göteborg, Schweden, bestehend aus den beiden Geschwistern Karin Dreijer Andersson und Olof Dreijer. Ihre Musik lässt sich als Mischung aus Electro, Techno und Avantgarde beschreiben. Bekannt wurden sie in Deutschland hauptsächlich durch den Club-Hit Pass This On.
Quelle: Wikipedia

Und obwohl keine Serie an Breaking Bad heranreicht, KEINE, habe ich auf Empfehlung meines Sohnes nach Game of Thrones auch angefangen Vikings zu gucken (bin “addicted”) und der Titelsong dieser Serie ist eben von Fever Ray (und den Vorspann guck ich mir jedesmal komplett an, während ich den bei Game of Thrones immer überspringe).

Daher der Link zu Conchita Wurst.

Wen es interessiert, der findet hier (dort ganz unten) meine (bisher) zwei Playlists bei Youtube (als Freiberufler brauch ich manchmal Musik zum Arbeiten und manchmal hilft mir YouTube dabei, Neues zu entdecken oder Altes wieder zu entdecken).

Habe gerade entdeckt, daß der Begriff “Genderlockerheit” im Internet unbekannt ist. Vielleicht ist er ja gut. In der FAS (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung) stand am Wochenende ein Artikel den ich damit assoziiere und den ich im Internet nicht finde (den Artikel).

Willy DeVille: Heaven Stood Still – Was für ein GEILES Lied!

Nach langer Zeit habe ich mal wieder Willy DeVille entdeckt:

Was für ein GEILES Lied, was für eine Stimme, was für Musiker, und welch schöner Text. Das hätte ich gerne mal live von ihm gehört und krieg immer wieder eine Gänsehaut beim Hören.

Wikpipedia-Eintrag über Willy DeVille

Beim Schreiben dieses Post (und dabei bischen an der Seite rumschrauben) dieses Konzert gehört: Willy DeVille & The Mink DeVille Band live – Germany 2008:

Noch ein Notiz aus der Wikipedia: Willy DeVille ist neben Marianne Faithfull und Leonard Cohen einer der Künstler, die in Diethard Küsters Dokumentarfilm Beautiful Losers (1997) porträtiert werden.