Diesen witzigen Kurzfilm über seltsame Begegnungen der dritten Art eines U-Boots in den Tiefen des Meeres, den fünf angehende Künstler der Media Design School (Neuseeland) in gerade einmal acht Wochen fertigstellten, habe ich beim Schockwellenreiter entdeckt:
Und ein geiles Lied mit einem witzigen Video. Der Bezug zum Film oben eröffnet sich aus der Antwort auf die Frage des Generals „What? Where the hell is it coming from?“ Auch mein Sohn liebt das und wir werden bei nächster Gelegenheit in ein Konzert von Royal Republic gehen müssen.
Dazu ein Artikel von Florian Rötzer 06.02.2009 in Telepolis: Wahrscheinlich gibt es keinen Gott Eine atheistische Kampagne breitet sich aus und führt zu Gegenkampagnen von religiösen Gruppen In den Straßen von London wird der Streit zwischen Atheisten und Gläubigen derzeit mit Anzeigen ausgetragen, die auf Bussen angebracht sind. Begonnen hatte dies letztes Jahr, als Jesus Aid Werbeflächen auf Bussen mietete, um Bibelsprüche und eine URL anzubringen. Auf der Website wurde dann denen, die die Botschaft von Jesus nicht annehmen, mit der ewigen Verdammnis in der Hölle gedroht.
Kommentar zum Film von moxigen bei youtube: Chin Meyer hat den Nagel auf den Kopf getroffen!! Alkohol ist genauso eine Droge wie Geld. Der einzige Unterschied ist, dass Geld nur psychisch abhängig macht. Wenn man Geld hat, will man immer mehr, immer mehr, immer mehr… Genau so ist es mit Drogen. Man bekommt nie genug.
Letztes Jahr zum Geburtstag noch diese witzige Karte bekommen. Nun hab ich das schöne Gedicht „Folgen der Trunksucht“ von Robert Gernhardt wieder angefangen, auswendig zu lernen: „Seht ihn an, den Schreiner, trinkt er, wird er kleiner.“ Hier das ganze Gedicht:
Folgen der Trunksucht
von Robert Gernhardt
Seht ihn an, den Texter. Trinkt er nicht, dann wächst er. Mißt nur einen halben Meter - weshalb, das erklär ich später.
Seht ihn an, den Schreiner. Trinkt er, wird er kleiner. Schaut, wie flink und frettchenhaft er an seinem Brettchen schafft.
Seht ihn an, den Hummer. Trinkt er, wird er dummer. Hört, wie er durchs Nordmeer keift, ob ihm wer die Scheren schleift.
Seht sie an, die Meise. Trinkt sie, baut sie Scheiße. Da! Grad rauscht ihr drittes Ei wieder voll am Nest vorbei.
Seht ihn an, den Dichter. Trinkt er, wird er schlichter. Ach, schon fällt ihm gar kein Reim auf das Reimwort „Reim“ mehr eim.
In einem Interview mit Martin Ross sagte Robert Gernhardt: „Lyrik ist lebenssteigernd. Sie ist nicht muffig, trüb und erklärungsbedürftig,wie viele annehmen. Es gibt sehr viel Helles und Schnelles in der Welt der Lyrik.Was gibt es Schöneres, als guteWorte zu lesen oder zu hören, die große Menschen in ihren Sternstunden gefunden und aufgeschrieben haben? Die zu lesen und zu memorieren bedeutet, dieses Lebensgefühl zu teilen. Gedichte beschleunigen außerdem das eigene Lebensgefühl, weil sie so kompakt sind.“
Haka ist der Ritualtanz der Māori. Er dient der Einschüchterung des Gegners, die durch die Präsentation von Gesichts- und Körpernarben noch verstärkt werden soll. Der Tanz wird dabei von dramatisch vorgebrachtem Sprechgesang der Krieger begleitet. Allerdings bedeutet „haka“ nichts anderes als Tanz oder „Lied mit Tanz“ und ist daher ein allgemeiner Begriff für alle Arten der Māori-Tänze. Der Legende nach ging ein Stammeshäuptling in eine Falle; um Hilfe zu rufen sprach er den unten genannten Text, als eine Frau ankam und ihn befreite. In der heutigen Zeit ist er ein Teil des Tanzes, bei dem die Männer vor der Gruppe das Lied körperlich ausführen, während im Hintergrund die Frauen sie stimmlich begleiten.
Der Haka ist allerdings mehr als nur ein Tanz. Traditionell ist er auch ein fester Teil der Willkommens- und Unterhaltungszeremonie für Gäste. Er war außerdem ein Mittel, um für einen bevorstehenden Kampf Mut zu machen und Angst bei den Gegnern hervorzurufen.
Man betrachtet den Haka als eine Art Symphonie, bei der die verschiedenen Körperteile die vielen Instrumente darstellen. Die Hände, Arme, Beine, Füße, Stimme, Augen, Zunge und der Körper als Ganzes vereinigen ihre individuellen Expressionen zu einer Aussage. Mut, Ärger, Freude, oder welche Gefühle auch immer, werden durch die Bewegungen der einzelnen Körperteile ausgedrückt. Das Äußere drückt das Innere aus.
Wikipedia: Timothy David Minchin (geboren am 7. Oktober 1975 in Northampton, England, Vereinigtes Königreich) ist ein australischer Komiker, Schauspieler, Musiker und Vertreter der Skeptikerbewegung. Tim Minchin wuchs in Perth, Western Australia auf. Bereits im Alter von acht Jahren begann er, Klavierspielen zu lernen, gab es aber nach drei Jahren wieder auf. Mehr …
Mein 13-jähriger Sohn ist auch begeistert. Ich finde interessant, dass „takeSomeCrime“, wie er sich nennt und wie auch sein youtube-Account heisst, ansonsten relativ anonym ist im Netz. Ich konnte mit ein paar Recherchen nicht herausbekommen, wie er richtig heißt und woher er kommt. Auch das sehr sympathisch. Hier noch ein Tanz zu einem Song von Parov Stelar:
Auf der Web-Site seiner Agentur erzählt er einiges über seinen Stil und wie er zum Tanzen kam:
„I did not learn this dance style from any one specific source, nor would I say it is a dance style in its own right. The arm movements are a combination of vogue, locking, and danse electro (milky way). The foot work is break dance top rock, Charleston, and korean Bokko dance. Although most modern dances are similarly composed of a combination of older movements, I cannot claim this particular combination to be a style of dance in itself. I like this combination very much, but it can only become a dance if a population of many people begins to dance precisely like this. A name is only granted to a dance once it has solidified its influence in history.“
Parov Stelar ist ein österreichischer DJ und Produzent im Bereich Jazz, House, Electro und Breakbeat. Der Musikstil seiner eigenen Produktionen ist eine Mischung aus Jazz, House und Downbeat. Parov Stelar ist einer der Pioniere des Electroswing.
Quelle: Wikipedia
Da quillt die gute Laune und die Lebenslust aus meinen Boxen, auch wenn nur zwei Strophen des Liedes gesungen werden. Eine Aufnahme mit dem Quintette du Hot Club de France: Django Reinhardt, Stephane Grappelly (Vin), Joseph Reinhardt, Pierre Ferret (G), Lucien Simoens(b), Freddy Taylor (Vcl) ,Paris, 15. Oktober 1936.
Der ganze Text hier (Autoren Lew Brown/Ford Dabney/Cecil Mack):
Cause my hair is curly Just because my teeth are pearly Just because I always wear a smile Like to dress up in the latest style
Cause I’m glad I’m livin’ I take these troubles all with a smile Just because my color’s shady, That’s the difference, maybe, why they call me
Shine, sway your blues’ies. Why don’t you shine? Start with your shoes’ies. Shine each place up, make it look like new. Shine your face up, I want to see you wear a smile or two.
Why don’t you shine your these and thoseies? You’ll find everything gonna turn out right fine Folks will shine up to ya’ Everybody’s gonna howdy doody do-ya’ You’ll make the whole world shine
Oh chocolate drop, that’s me…
Cause my hair is curly, (man’s got curly hair) Now just because my teeth are pearly, (also got pearly teeth) Just because I always wear a smile, (oh keep on smiling) Like to dress us, babe, in the latest style.
Cause I’m glad I’m livin’ I take these troubles all with a smile Now just because my color’s shady (you’s a shady baby) That’s the difference, maybe, why they call me…
Shine away your blues’ies Shine, start with your shoes’ies You’ll make the whole world shine
Habe auf die Schnelle keine weiteren Versionen des Songs gefunden, bin aber fündig geworden mit einem wunderbaren gleichnamigen Song von Parov Stelar (ft. Lilja Bloom) und einem spannenden Video:
Beide Lieder, das Leichte und das Schwere schenke ich Dir zum Geburtstag, S.