Willy DeVille: Heaven Stood Still – Was für ein GEILES Lied!

Nach langer Zeit habe ich mal wieder Willy DeVille entdeckt:

Was für ein GEILES Lied, was für eine Stimme, was für Musiker, und welch schöner Text. Das hätte ich gerne mal live von ihm gehört und krieg immer wieder eine Gänsehaut beim Hören.

Wikpipedia-Eintrag über Willy DeVille

Beim Schreiben dieses Post (und dabei bischen an der Seite rumschrauben) dieses Konzert gehört: Willy DeVille & The Mink DeVille Band live – Germany 2008:

Noch ein Notiz aus der Wikipedia: Willy DeVille ist neben Marianne Faithfull und Leonard Cohen einer der Künstler, die in Diethard Küsters Dokumentarfilm Beautiful Losers (1997) porträtiert werden.

Wunderschönes Lied, in dem eine wunderschöne Frau wunderschöne Gesten macht

Ich habe es geschafft! Endlich wieder außerhalb von Facebook in meinem eigenen Blog zu posten (automatisch wird das dann in Facebook, bei Twitter und LinkedIn veröffentlicht). Es gibt gute Gründe für und gegen Facebook für mich. Schlecht ist beispielsweise, daß ich bei Faebook meine Posts dort nicht durchsuchen kann, da ist die Verschlagwortung und Kategorisierung und die Suche im Weblog einfacher und interessanter. Für mich das ultimative Sommer-Video ist dieses wunderschönes Lied vom Michael Franti, wo eine wunderschöne Frau wunderschöne Gesten macht:

Interpretin ist Jennie Batchelder. Dazu unter dem Video folgende Infos:
“Michael is a huge supporter of the ASL (American Sign Language) Community and for many years has invited ASL interpreters onstage at his shows and for eleven years at the annual Power to the Peaceful Festival. Check this ASL music video of ‘The Sound of Sunshine’ and come on down to this year’s festival on September 10-12, 2010. Credits: Interpreted by Jennie Batchelder

Jennie Batchelder

Jennie Batchelder

In der TAZ (gefunden bei Facebook) einen interessanten Artikel über Gehörlose gelesen: Eintauchen bei den Gehörlosen, Zwischen Genozid und Cyborgs. Gehörlose diskutieren im Netz rege über ihr Verhältnis zum Rest der Gesellschaft. Gibt es ein Recht auf Taubheit? Oder sollte man gleich Cyborg werden?

Und noch ein Video über die gehörlose Piratin und Bloggerin Julia Probst in FINGERZEIG

Ich blogge: Wie oft, Wozu und Womit? Und wer mein Vorbild ist.

Seit ich lesen kann, streiche ich Stellen in Büchern an und hebe interessante Zeitungsartikel auf. Und seit es Kopierer gibt (mein Vater war Graphiker und wir hatten immer die neuesten Kopierer-Modelle im Haus), habe ich Artikel und Buchseiten kopiert, um Sie mir ins Tagebuch zu kleben oder sie an Freunde zu schicken.

2004 habe ich mir die Bücher “Generation Blogger” und “Das Blog-Buch” gekauft und nie gelesen, aber lange schon beobachte ich das Medium Weblog und habe dann im August 2009 begonnen, meinen ersten Weblog anzulegen, zuerst bei blogger.com, weil ich sowieso meinen Google-Account habe und viele Dienste dort nutze. Dann aber hat meine Begeisterung für schöne Schriften, gute Benutzbarkeit und reichhaltige Auswahl an interessanten Vorlagen (Templates) WordPress entdeckt und dort bin ich nun.

Mein erster privater Blog, den ich im August 2009 begonnen habe, ist ein “klassischer” (sie lesen gerade darin): “Durch das Raue zu den Sternen“, dort findet alles seinen Platz, was ich auf meinen Wegen (und Rückblicken) durch Alte und Neue Medien erwähnenswert finde. Vor allem Musik, die ich entdecke (gerade läuft von Kapelle Wlodek der Song  Black Powder von dem Sampler “Freunde Selbstgemachter Unterhaltung“).

Mein zweiter Blog Medienkompetenz + Internetverantwortung befasst sich mit allem, was mir für meine medienpädagogischen Projekte interessant erscheint zu den Themen: Computer, Internet, Medienpädagogik, Datendisziplin, Lesen, Schreiben, Lernen, Alte Medien und Neue Medien.

Dann gibt es den Weblog “Frieden durch Faulheit” und viele andere.

Ich nutze Blogs projektspezifisch, um mir selbst einen Überblick über gefundenes und gesammeltes Material zu verschaffen und dieses dann online mir und anderen zur Verfügung zu stellen.

Was ich mir bei WordPress wünschen würde, wäre ein Werkzeug, mit dem ich einen Artikel in mehreren meiner Blogs gleichzeitig veröffentlichen kann. Begeistert war ich von meiner Entdeckung, neue Posts zeitgleich bei Twitter und Facebook zu veröffentlichen, nutze das aber nicht mehr, weil WordPress von mehreren Blogs und verschiedenen Zielen (also verschiedenen Accounts bei Facebook und Twitter) scheinbar überfordert ist.

Meine Mail an den Schockwellenreiter zu seinem Geburtstag 2003:

Gratulation von einem Unbekannten
Sehr geehrter Herr Kantel,
ich will Ihnen gratulieren, zu Ihrer Seite und Ihrem Geburtstag.
Nach Spiegel-online gilt mein zweiter Blick immer Ihrer Seite, auf die ich vor Wochen zufällig stieß (oder stiess).
Ich mag diese relaxte Mischung aus Fachwissen, Humor, Intelligenz, Freundlichkeit, Kompetenz und Privatheit sehr. Und empfinde das als dem Medium Internet sehr angemessen. Eine wunderschöne Seite zum Stöbern, Links finden, die man Freunden schicken kann (obs nun um japanische Gärten, SPAMs oder das Bio-Memory auf der Seite der Uni Halle geht, das man sein Sohn so gerne spielt und seinen Freunden zeigt) und zum Lachen.
Wirklich bemerkenswert (schon alleine der NAME der Seite).
Alles Gute für die nächsten fünfzig Jahre.
Mit freundlichen Grüßen, Christoph Rau

Natürlich hat er mir nett geantwortet.

Immer noch lese ich in Büchern, streiche ich Stellen an und hebe interessante Zeitungsartikel auf. Und immer noch interessiere ich mich für Alte und Neue Medien, weil es überall Schätze zu entdecken und Müll zu ignorieren gibt.

Diesen Text habe ich am 20. August 2010, also vor zwei Jahren begonnen und heute veröffentlicht, weil ich beim Schockwellenreiter das gelesen habe: Geile Idee: Beck Hansens neues Album erscheint nicht auf CD oder zum Download, sondern lediglich als Notenbuch.

Urlaub im Odenwald: Ferienwohnung im Mossautal und Baden am Marbachstausee

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Von einen wunderschönen Urlaub im Odenwald möchte ich berichten.

Wir waren in der Daumsmühle, (50 min. von Darmstadt) bei der sehr netten Familie Scior-Walther in der Ferienwohnung Waldblick für 50 Euro pro Nacht = 350 Euro für sieben Nächte, dazu 30 Euro für tägliche Brötchen für 3 Leute an 6 Tagen (insgesamt 8 Teile, die jeden Morgen frisch vor der Tür hingen). Man versorgt sich selbst, die komplett eingerichtete, großzügige Wohnung hat drei Schlafzimmer (mit insgesamt 7 Betten, wir haben nur zwei Zimmer genutzt). Link zur Website der Daumsmühle.

Auf der Website Odenwald-Tourismus kann man komfortabel nach Ferienwohnungen, Hotels und Gastronomie suchen.

Einen guten Latte Machiatto (oder “Odenwälder Schichtkaffee”, wie ihn Rolf Tilly auf der Veste Otzberg nennt) gibt´s im Café Marbachtal an der Kreuzung in Mossautal/Hüttenthal. Direkt daneben steht auf einem Spielplatz auch eine Tischtennisplatte im Freien, die bei einer Bespielung (Dank an T., E. und L. für die Geduld bei der Unterbrechung auf dem Weg zum kühlen Marbachstausee) schlecht abgeschnitten hat: Sehr poröse Oberfläche. Eine weitere Tischntennisplatte hatte ich im Freibad in Güttersbach gesehen, aber nicht getestet.

Und das Beste: Die Rückfahrt am letzten Tag hat nur eine Stunde gedauert.

Frauen an der Gitarre und singend auf Glasscheiben

Für eine Woche im wunderschönen Mossautal gewesen, strahlender Sonnenschein, da passt dieses Lied gut: “Summertime” mit Ginger Leigh und Carolyn Wonderland an Gitarren, dazu ein Streichquartett (! – Will Taylor String Quartet) und Pianst und Schlagzeuger.

Und Eartha Kitt auf einem Bärenfell auf einer Glasscheibe von unten gefilmt. Witzige Bildidee, tolle Gestik und auch ein wunderbares Lied:

Für TT.

Über Technik: Spitfire-Motor, Kommunikation und mechanische Prinzipien

Schönes Zeitraffer-Video vom kompletten Neu-Aufbau eines alten Spitfire-Motors:

Vortrag über die Liebe von Marshall Rosenberg, der das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation entwickelt hat:

Ein alter Film über die Schönheit und Poesie mechanischer Prinzipien:

Zwei gefunden beim Schockwellenreiter, das mittlere Video nach einem Gespräch mit meiner Schwester A. entdeckt.

Für mich.

Cheyenne. Musik mit Karotte, Gartenschlauch und Staubwedel. Dazu Starwars in zweieinhalb Minuten

Mein Lieblingsfilm ist im Moment “Cheyenne – This must be the place” von Paolo Sorrentino:


Ich liebe das Lachen und die langsame Schlagfertigkeit von Cheyenne, seine müde Eloquenz, wenn er beim Abschied zu seiner wunderbaren Frau sagt: “Und übertreibs nicht mit dem Tai Chi”. Den Film gestern zum zweiten Mal gesehen und wieder Neues entdeckt.

Und ich bin wieder beim Schockwellenreiter fündig geworden. Ich komme mir vor, wie ein (ganz) langsames Echo dieser wunderbaren (vollen) Website von Jörg Kantel. Daß weiter unten im Tunnel nur wenige Leute sitzen und zuhören (Hallo Lutz!) stört mich nicht. Ich stöbere manchmal selbst in meinem Weblog herum und entdecke Sachen wieder neu, wie in einem alten Tagebuch. Das gefällt mir und reicht mir.

Hier der grandiose Linsey Pollak, der auf einer Karotte spielt und auf einem Instrument aus einem Gartenschlauch:


Linsey Pollack
hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit Alltagsgegenständen Musik zu machen:


Und hier ein Lego-Film, der die Starwars-Saga in 2 Minuten und 21 Sekunden erklärt. Schnell, auf Englisch und witzig:

Bis bald, C.